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May 15, 1911 — Apr 4, 1991· 79 yrs

SWITZERLAND AUTHOR · SWISS AUTHORS · TRANSLATIONS INTO ENGLISH

Max Frisch

Also known as: Max Frisch, Martin Walser, Peter Handke, José Triana, Heiner Müller, Vaclav Havel, Max (1911-1991) Frisch

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Max Rudolf Frisch (German: [maks ˈfʁɪʃ] ; 15 May 1911 – 4 April 1991) was a Swiss playwright and novelist. Frisch's works focused on problems of identity, individuality, responsibility, morality, and political commitment. The use of irony is a significant feature of his post-war output. Frisch was one of the founders of Gruppe Olten. He was awarded the 1965 Jerusalem Prize, the 1973 Grand Schiller Prize, and the 1986 Neustadt International Prize for Literature.

Zurich, Switzerland
Wikipedia

THOSE WHO WERE present, the last people to talk to him, casual acquaintances, say he was no different that evening from usual, cheerful but not over-exuberant.

— from Mein Name sei Gantenbein

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Aus dem Berliner Journal

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Als Max Frisch 1973 in der Berliner Sarrazinstraße eine neue Wohnung bezog, begann er, wieder ein Tagebuch zu führen, und nannte es Berliner Journal. Einige Jahre später betonte er in einem Interview, es handle sich dabei mitnichten um ein "Sudelheft", sondern um ein "durchgeschriebenes Buch". Seiner literarischen Form nach entspricht es den weltberühmt gewordenen Tagebüchern der Jahre 1946-1949 und 1966-1971: Neben Betrachtungen aus dem Alltag des Schriftstellers finden sich erzählende und essayistische Texte sowie sorgfältig gezeichnete Porträts von Kolleginnen und Kollegen wie Günter Grass, Uwe Johnson, Wolf Biermann und Christa Wolf. Nicht zuletzt zeugen die Tagebucheinträge von der außergewöhnlichen Wachheit, mit der Frisch als Bewohner West-Berlins die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR beobachtet und erlebt hat. Es gilt als einer der großen Schätze in Max Frischs Nachlass, das legendäre Berliner Journal, vom Autor selbst mit einer Sperrfrist von zwanzig Jahren nach seinem Tod versehen, der "privaten Sachen" wegen, die er darin verzeichnete. Nun wird es erstmals in Auszügen publiziert, nun ist der unverwechselbare Frisch wieder da: illusionslos und voller Zweifel im Ton und mit lustvoll scharfem Blick auf die Welt und das Leben.

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