Jean Ziegler
Personal Information
Description
Swiss sociologist
Books
Destruction massive
"Toutes les cinq secondes un enfant de moins de dix ans meurt de faim, tandis que des dizaines de millions d'autres, et leurs parents avec eux, souffrent de la sous-alimentation et de ses terribles séquelles physiques et psychologiques. Et pourtant, les experts le savent bien, l'agriculture d'aujourd'hui serait en mesure de nourrir normalement 12 milliards d'êtres humains, soit près du double de la population mondiale. Nulle fatalité, donc, à cette destruction massive. Comment y mettre fin? En prenant d'abord conscience des dimensions exactes du désastre: un état des lieux documenté, mais vibrant de la connaissance acquise sur le terrain par celui qui fut si longtemps en charge du dossier à l'ONU, ouvre le livre. Il s'agit tout aussitôt de comprendre les raisons de l'échec des formidables moyens mis en oeuvre depuis la Seconde Guerre mondiale pour éradiquer la faim. Puis d'identifier les ennemis du droit à l'alimentation. Pour saisir enfin le ressort des deux grandes stratégies à travers lesquelles progresse à présent le fléau : la production des agrocarburants et la spéculation sur les biens agricoles. Comme toujours avec Jean Ziegler, la souffrance a un visage, l'oppression un nom, et les mécanismes à l'oeuvre sont saisis dans leur application concrète. Mais l'espoir est là, qui s'incarne dans la résistance quotidienne de ceux qui, dans les régions dévastées, occupent les terres et opposent le droit à la puissance des trusts agro-alimentaires. Ils attendent de nous un indéfectible soutien. Au nom de la justice et de la dignité de l'Homme."--Page 4 of cover.
Eine andere Welt ist möglich! Dokumentation des Attac-Kongresses vom 19.–21.10.2001 in Berlin
Die Dokumentation der ersten deutschlandweiten Konferenz von Attac spannt einen Bogen über das beeindruckende Themenspektrum dieses globalisierungskritischen Bündnisses und zeigt Wege des erfolgreichen Engagements für eine »andere Welt« auf. »Globalisierung ist kein Schicksal – eine andere Welt ist möglich!« – unter diesem Motto diskutierten im Oktober 2001 die mehr als 3.000 TeilnehmerInnen des ersten deutschlandweiten Attac-Kongresses in Berlin über die Folgen neoliberaler Globalisierung und Alternativen zu ihr. Neben den Podiumsdiskussionen bestand für die TeilnehmerInnen in über 70 Arbeitsgruppen viel Raum zu spannender und auch kontroverser Diskussion. »Dieser Kongress«, so Susan George, »hat gezeigt, dass es auch zu schwierigen Themen wie der neoliberalen Globalisierung Massenbewegungen geben kann. Die Kritiker sind nicht mehr in der Defensive, sondern haben die Offensive ergriffen.« Der Attac-Kongress gab wichtige Impulse für die weitere Vernetzung und Profilschärfung dieses Bündnisses, das – erst 1998 in Frankreich gegründet – inzwischen weltweit über 55.000 Mitglieder umfasst und auch in der Bundesrepublik rasant wächst (auf derzeit mehr als 4.000). Mit seinen vielfältigen und kreativen Aktionsformen erlaubt es TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen sozialen Bewegungen und Institutionen – von Gewerkschaften über Friedens- und Menschenrechtsinitiativen bis zu kapitalismuskritischen Gruppen – sich in die breite Bewegung gegen die Allmacht des Marktes einzubringen. Der Tagungsband »Eine andere Welt ist möglich« dokumentiert die Reden und Diskussionsbeiträge. Außerdem werden die Ergebnisse einzelner Arbeitsgruppen präsentiert. (Quelle: [VSA: Verlag](
Die Schweiz, das Gold und die Toten
Startling revelations that Switzerland helped to bankroll Nazi Germany's war effort, as well as Swiss intransigence in the face of redress claims by Holocaust survivors, have shaken Switzerland's international reputation. In this uncompromising account, leading Swiss sociologist Jean Ziegler closely examines the shady relationship between Swiss bankers and Nazi Germany. What emerges is a scathing indictment that shatters the myth of Swiss neutrality during World War II. Based on records of the German Armaments Ministry and other official documents, The Swiss, the Gold, and the Dead shows how Swiss financial institutions provided Hitler with the foreign exchange essential to his war effort - laundering gold looted from the banks of occupied Europe and from the bodies of concentration camp victims; granting sizable loans; and supplying Germany's war economy with weapons, ammunition, and precision instruments. In return, Switzerland was spared the depredations that befell the rest of Europe. Ziegler argues forcefully and authoritatively that without Swiss complicity the war in Europe would have ended earlier, sparing hundreds of thousands of lives.
On Rage
Wie und wo manifestiert sich – die Wut? Welchen Stellenwert hat sie, welche Wege nimmt sie, wo schreibt sie sich ein und weiter ? Dieses Buch sondiert das mannigfaltige Phänomen Wut nicht nur dort, wo sie unmittelbar und spektakulär ausbricht, sondern sucht nach abstrakten und reflektierten Formen der Auseinandersetzung mit den kritischen Punkten, an denen menschliches Verhalten plötzlich umschlägt. Es geht um die großen politischen Fragen, um jene Momente, in denen Wut das Versagen diplomatischer Mittel bezeugt, die Verhandlungen scheitern, wenn andere – gesellschaftlich sanktionierte – Ausdrucksformen ins Spiel kommen. Mit einer kultur- und zeitübergreifenden Phänomenologie der Wut möchten wir Wut als Zustand neu denken. Es könnte zu einer Rehabilitierung dieses Gefühls führen und einen Ausgangspunkt für neue, weniger vermittelte Formen des Denkens bilden. Protest – ob organisiert oder nicht – ist das Zeichen unserer Zeit. In Verbindung mit einem Gefühl ökonomischer, ökologischer oder politischer Krise führt dies zu Ausnahmezuständen, die hilfreich sein könnten, neue Strategien für das Überleben in dieser Welt zu entwickeln. Der Band versteht sich als Glossar, die alphabetisch geordneten Einträge reichen von „Amplifying“ über „Blood“, „Dada“, „Monsters“, „Phobias“ und „Silence“ bis hin zu „Vacuum“ und „Wild West“. Arbeiten von Künstlern – zum Teil eigens für die Ausstellung „Über Wut“ (2010) entwickelt –, Diskussionen, Essays, Vorträge, Gedichte und vieles mehr machen den Band zu einer Enzyklopädie eines Gefühlszustands, der nach Lage der Dinge zu den bedeutendsten unserer Zeit zählt. Mit Beiträgen von Jimmie Durham, Ruediger John, Tadeusz Kantor, Abdelwahab Meddeb, Terézia Mora, Michael Rakowitz, Monika Rinck, Mick Taussig, Stefan Weidner, Aaron Ben Ze’ev, Jean Ziegler und vielen anderen.
