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Erich Mühsam

Personal Information

Born April 6, 1878
Died July 10, 1934 (56 years old)
Berlin, Germany
Also known as: Erich Mühsam, Erich Muehsam
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Description

German-Jewish antimilitarist anarchist essayist, poet and playwright

Books

Newest First

Thunderation!

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"Thunderation! was Erich Muhsam's last full-length literary text before his death at the hands of the Nazis. This dual-language edition of Thunderation!/Alle Wetter! is the first English translation of any of Muhsam's literary works.". "Of the five plays that Muhsam wrote, Thunderation! (written in 1930) is the only one that was neither published nor performed during his lifetime. This humorous "folk play with song and dance" depicts a farm collective that has built a tower to control the weather. Through this invention, the farmers come to live in harmony with the cycles of nature, and their community thrives. When the provincial government learns of the weather tower, it takes steps to appropriate if for the state and establish a weather bureau to run it. The results - incessantly "beautiful" sunny weather, without rain - are disastrous for the farm economy. Moreover, the government's bullying tactics as it seizes the weather tower harm the farmers' sense of dignity as well. In the end, facing economic ruin, the farmers overcome their meekness and recapture the tower. When they regain control of the weather, they also regain control of their own lives and destinies."--BOOK JACKET.

Tagebücher (1910–1924)

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Erich Mühsam ist eine der farbigsten Gestalten der deutschen Kultur- und Literaturgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts. In seinen Tagebüchern hält Mühsam die kulturellen und politischen Umbrüche einer bewegten Zeit fest, die er in vielfältiger Weise mitgestaltete. Seine Aufzeichnungen sind eine illustre Chronik der Münchner Boheme, sie schildern seine Affären, Begegnungen, sein Wirken als Dichter und Agitator, seine Konflikte mit der Staatsgewalt. Die Tagebücher begleiten Mühsam durch den Ersten Weltkrieg und dokumentieren seine Wandlung vom aktiven Kriegsgegner zum Revolutionär, seine Verhaftung und Verurteilung als Leitfigur der Münchner Rätebewegung, den Kampf ums Überleben in der bayerischen Festungshaft. Eine bewegte Biographie, die eng mit den Turbulenzen des zwanzigsten Jahrhunderts verknüpft ist.

Notizbücher

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Zur Mühsam-Ausstellung im Mai 2023 im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin stellt die Gustav Landauer Initiative die Erstedition der Notizbücher von Erich Mühsam in zwei Broschüren vor. Die Einträge belegen eindrucksvoll die politischen und künstlerischen Aktivitäten des Schriftstellers in der Zeit zwischen 1926 und 1933, in der er keine Tagebücher führte. Bislang fehlen detaillierte Darstellungen über das Leben und die politischen Aktivitäten Erich Mühsams in der Zeit zwischen seiner Entlassung aus der Festungshaft in Bayern Ende Dezember 1924 und seiner Ermordung im KZ Oranienburg 1934. Einen wichtigen Einblick ermöglichen die Eintragungen in seine Notizbücher, von denen die Akademie der Künste Berlin nach Zenzl Mühsams Rückkehr aus der Sowjetunion Kopien erhielt. In zwei Broschüren werden nun die Transkripte nach intensiven und langwierigen Recherchen von der Gustav Landauer Initiative veröffentlicht. Erstmals werden Mühsams Reisen, Vorträge und persönliche Kontakte in den letzten zehn Jahren seines Lebens nachvollziehbar. Die Ausgabe soll auch zu neuen Forschungen über das Leben Erich Mühsams motivieren, um die noch bestehenden Lücken zu schließen. Es lassen sich nun viele neue Anhaltspunkte finden, um z. B. in lokalen Archiven seiner Reiseorte über seine Vorträge oder bislang unbekannte persönliche Kontakte zu recherchieren. Allerdings hatte Mühsam manche Eintragungen oft flüchtig und mit schwer deutbaren Abkürzungen vorgenommen, bei einer ohnehin schwer lesbaren Handschrift. Dies dürfte der Grund sein, warum nur so wenige Angaben aus den Notizbüchern bislang veröffentlicht wurden. Die nicht lesbaren Passagen wurden dennoch in die Ausgabe aufgenommen, so dass Forschende die Möglichkeit einer eigenen Deutung erhalten. Die Edition wurde mit einigen weniger bekannten Artikeln von Mühsam und Veranstaltungsankündigungen zu seinen Vorträgen ergänzt, vor allem aus den bislang kaum ausgewerteten „Mitteilungen der Arbeitsbörse Groß-Berlin der Freien Arbeiter Union Deutschlands“ (FAUD). Sie belegen das herausragende Engagement Mühsams im Rahmen der anarcho-syndikalistischen Gewerkschaftsarbeit in Berlin. Somit wird das Bild von Mühsams politischen Aktivitäten korrigiert werden müssen. Nach einer vorwiegend von der Mitarbeit in der Roten Hilfe bestimmten Periode zwischen 1925 und 1927 folgte zwischen 1928 und 1930 eine intensive Vortragstätigkeit für die FAUD und die ihr angegliederten Organisationen. (Quelle: [Gustav Landauer Initiative](

Befreiung der Gesellschaft vom Staat

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Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat ist das programmatische Hauptwerk Erich Mühsams und die letzte Veröffentlichung vor seiner Verhaftung durch die SA am 28. Februar 1933. Das Werk erschien zunächst in drei Fortsetzungen in der Zeitschrift: Die Internationale. Zeitschrift für die revolutionäre Arbeiterbewegung, Gesellschaftskritik und sozialistischen Neuaufbau. Herausgegeben von der Freien Arbeiter-Union Deutschlands, Anarcho-Syndikalisten. Berlin. Jg. 5. Heft 6 (Juni 1932), Heft 7 (Juli 1932) und Heft 8 (August 1932). Im folgenden Jahr wurde ein Sonderheft als Einzelveröffentlichung im „Fanal-Verlag Erich Mühsam“ gedruckt.

Unpolitische Erinnerungen

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Erich Mühsams Unpolitische Erinnerungen, die als Feuilletonserie erstmalig 1927–1929 in der Berliner Vossischen Zeitung erschienen, sind ein Panorama des literarischen Lebens während der vorigen Jahrhundertwende. In Anspielung auf Thomas Manns Betrachtungen eines Unpolitischen handelt es sich hier um unpolitische Erinnerungen eines Politischen. Mühsam, selbst der »Prototyp des Caféhausliteraten«, zeichnet mit liebevoller Ironie und freundschaftlicher Zuneigung ein Bild der Boheme als »Brutstätte« kultureller Innovation. In lockeren Bildern, Szenen und Rückblenden zeigt er, neben dem eigenen, den Lebensweg einer ganzen Generation von Literaten und Künstlern in ihrer gemeinsamen Suche nach neuen Ausdrucks- und Lebensformen. Mühsam führt den Leser in die Ballungszentren der Boheme nach Schwabing, Berlin, Wien, Paris und Ascona, in Kaffeehäuser und Kabaretts, in Kegelclubs und Ateliers; erzählt, wer mit wem verkehrte, wer zu welchem Kreis gehörte, wer an welchem Stammtisch saß, wer sich an welchen festlichen Veranstaltungen beteiligte und wer von wem vor die Tür gewiesen wurde oder diese erbost laut zuknallen ließ. Mühsam kannte sie alle: Franziska zu Reventlow, Peter Altenberg, Roda Roda, Ferdinand Hardekopf, Karl Kraus, Emmy Hennings, Otto Gross, Stefan George, Frank Wedekind, Egon Friedell, Wilhelm Bölsche, Peter Hille, Edvard Munch, Else Lasker-Schüler, Paul Scheerbart… Die Unpolitischen Erinnerungen sind ein lebendiges Zeugnis für »eine der interessantesten Epochen unserer Literatur«, sie sind ein Vademekum durch das kulturelle Leben um 1900. (Quelle: [alibro](

Liberating Society from the State and Other Writings

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Featuring a riveting collection of anarcho-communist poetry, essays, articles, and diary entries, this translation of Erich Mühsam's legendary writings introduces the German revolutionary's ideas to English speakers for the first time. Uniting a burning desire for individual liberation with radical, left-wing convictions and bohemian strains with syndicalist tendencies, this diverse body of work not only includes his main political pamphlet and one of the key texts in the history of German anarchism but also some of his best-known poems, unbending defenses of political prisoners, passionate calls for solidarity among the proletariat, recollections of the utopian community of Monte Verità, debates on the rights of homosexuals and women, and the role of intellectuals in the class struggle. Perfect for anarchists, activists, or those interested in German history, this expansive and enlightening compilation provides a deep understanding of this important historical figure.

Wenige besitzen die Erde …

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Dieses Buch beinhaltet die beiden Schriften „Aufruf zum Sozialismus“, nach der vierten Auflage von 1923, sowie „Die Abschaffung des Krieges durch die Selbstbestimmung des Volkes“, 1911! Eingeleitet wird es von Erich Mühsams Schrift „Gustav Landauer. Gedenkblatt zu seinem 50. Geburtstag: 7. April 1920“! Den Abschluss bildet Pierre Ramus Text „Gustav Landauers Mörder – freigesprochen!“, aus „Erkenntnis und Befreiung“, 2. Jahrgang, Nr. 20 (1920).

Anarchisten gegen den Krieg

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Immer wieder überraschen einen die Mitmenschen – selbst solche, die die Bezirke geistiger Lebendigkeit bewohnen – mit ernsthaft gemeinten Gegengründen gegen die Forderungen der selbstverständlichsten Menschlichkeit. Immer wieder sagt man den Spruch auf, daß es doch wohl natürlich wäre, wenn die Menschen einander hülfen und versuchten, im Frieden nach innen und außen Gerechtigkeit zwischen Arbeit und Verbrauch zu schaffen, und immer wieder begegnet einem das überlegene mitleidsvolle Lächeln der Weltklugheit, die Krieg und Spionage, Ausbeutung und Unterdrückung als gottgewollte schöne und gute Notwendigkeit zu verteidigen weiß. Man schämt sich allmählich vor sich selbst, immer und immer wieder den moralischen Gemeinplatz aussprechen zu müssen, daß Krieg schlecht und häßlich, Friede gut, natürlich und notwendig ist. Aber wir wollen noch tausendmal die Gründe der anderen widerlegen, um vor der Nachwelt nicht in der lächerlichen Haltung solcher dazustehen, die vor der Dummheit und Herzenskälte resignieren und kapitulieren. Aus „Das große Morden“ von Erich Mühsam. Dieses Buch enthält, neben dem Text von Erich Mühsam, noch die Schriften „Krieg dem Krieg“ von Ferdinand Domela Nieuwenhuis und „Die Abschaffung des Krieges durch die Selbstbestimmung des Volkes“ von Gustav Landauer.

„Sei tapfer und wachse dich aus.“

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Der vorliegende Band versammelt erstmals sämtliche Briefe und Postkarten, die der deutsch-jüdische Schriftsteller, Philosoph und „Antipolitiker“ Gustav Landauer (1870–1919) an seinen acht Jahre jüngeren Freund und politischen Weggefährten Erich Mühsam (1878–1934) gerichtet hat. Ergänzt werden diese Texte durch die wenigen Briefe Mühsams, die erhalten sind, ferner durch Auszüge aus seinem Tagebuch, in denen Mühsam gemeinsame Pläne und Begegnungen reflektiert, sowie durch Aufsätze über Landauers Person und Werk. Auf diese Weise lässt sich – unter Hinzuziehung des kenntnisreichen und präzisen Kommentars – der Dialog zweier Opponenten des wilhelminischen Staates, aber auch einer zahnlos gewordenen Sozialdemokratie von seinen Anfängen in der Berliner „Neuen Gemeinschaft“ bis zur Beteiligung an der bayerischen Räteregierung nachverfolgen. Eine verständlich geschriebene Einleitung erhellt die Freundschaft dieser beiden durchaus „verschiedenen Naturen“: Während Landauer sich zu Proudhon hingezogen fühlte, identifiziert Mühsam sich mit Bakunin. (Source: [BoD](