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Benedikt Ledebur

Personal Information

Born January 1, 1964 (62 years old)
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Description

born 1964 in Munich, lives in Vienna, studied theology in Fribourg, Switzerland, and computer sciences and philosophy in Vienna. Besides literary critcisms, essays, translations and poems that appeared in various magazines, his publications include the following books: Poetisches Opfer,1998, Ritter Verlag, Klagenfurt, Vienna; ÜBER/TRANS/LATE/SPÄT, 2001, Onestarpress, Paris; Nach John Donne, 2004, Verlag der Pudel, Vienna; genese, 2008, onomato, Düsseldorf. 2005 & 2006 Editor of “Der Ficker”, Schlebrügge, Vienna.

Books

Newest First

Montaigne

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"Written during the Second World War, Zweig's typically passionate and readable biography of Michel de Montaigne, is also a heartfelt argument for the importance of intellectual freedom, tolerance and humanism. Zweig draws strong parallels between Montaigne's age, when Europe was torn in two by conflict between Catholicism and Protestantism, and his own, in which the twin fanaticisms of Fascism and Communism were on the verge of destroying the pan-continental liberal culture he was born into, and loved dearly. Just as Montaigne sought to remain aloof from the factionalism of his day, so Zweig tried to the last to defend his freedom of thought, and argue for peace and compromise" --

Zum Glück gibt's Österreich

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... Mit der Anthologie der (mehr oder weniger) Jungen rund um die Zeitschrift Kolik müssten Haas & Co ihre helle Freude haben - vom Titel einmal abgesehen. In "Zum Glück gibt's Österreich" ist von Österreich zum Glück nicht die Rede, außer in Franzobels Beitrag, der das Klischee ungeniert krönt: "So ist das mit Österreich. Durch und durch schön. Hundertmal." - Tausendmal. Wovon dann ist die Rede? Von Freundschaften und Liebschaften und Befindlichkeiten und viel unverstellt Autobiografischem, aber ohne Tagebuchlarmoyanz. Der geschilderte Alltag hat einen doppelten Boden - "beim Metzger (der in Österreich natürlich anders heißt) tun sich Abgründe auf", warnen die Herausgeber Gustav Ernst und Karin Fleischanderl. Wie der nun heißen könnte, verraten sie nicht, aber das lässt sich gleich in Adolf Ramis hübscher Geschichte "Beim Fleischer" nachlesen. Ähnlich böse und ebenso einschlägig ist Olga Flors Erzählung "Fleischgerichte", ein gut abgehangenes Stück Rollenprosa, in dem ein tyrannischer und diskret perverser Feinspitz seine Frau nach allen Regeln der Kunst weich klopft. Den detaillierten Anschauungsunterricht für deutsche Zungen liefert Margret Kreidl im dialogischen "Damenprogramm", vom Bruckfleisch bis zum Lebergerstl. Realismus also, aber schön abgründig; handfest fleischlich, aber formal so ehrgeizig, dass keiner "Popliteratur!" rufen kann. Vielleicht wird hie und da zu viel "gegrinst", und sicher bemüht sich Rosemarie Poiarkov allzu offensichtlich um den Judith-Hermann-Sound. Sympathisch ist die undogmatische Auswahl: Für die als streng verrufenen Herren der hermetischen Rede Oswald Egger und Richard Obermayr ist im Erzählparadies genauso Platz wie für Martin G. Wanko und seine witzige Satire "Styrian Psycho", die enthüllt, dass Bret Easton Ellis seinen Bestseller ursprünglich in Graz geschrieben hat. (...) Daniela Strigl in Falter

Bildsatz

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Es war Martin Jandas Gedanke, anlässlich des fünfzehnten Geburtstags seiner Galerie Schriftsteller und Schriftstellerinnen aufzufordern, sich zu Werken von mit der Galerie verbundenen Künstlern und Künstlerinnen zu äußern. Kein Katalog sollte entstehen, keine kunsthistorischem Vorgehen verpflichtete Auseinandersetzung. Es sollte einmal anders zu bildender Kunst nachgedacht werden; anders, und auch woanders - von der Literatur aus, einem bildender Kunst nicht selbstverständlich zugedachten, einem ihr fremden Feld. Eben diese Fremdheit, so die Hoffnung, kann zu unverhofften Einsichten führen - nicht nur in Werke bildender Kunst, sondern auch in das Verhältnis von Bildhaftem zu Sprachlichem und Literarischem. Franz Josef Czernin hat Schriftsteller und Schriftstellerinnen ausgewählt, denen seiner Ansicht nach gemeinsam ist, sich mit bildender Kunst in fruchtbarer Weise befassen zu können. (Vorwort, Franz Josef Czernin/Martin Janda)

Der Ficker

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The publication is a resumption, on Franz West's initiative, of the renowned "Brenner" - a journal published in Innsbruck by Ludwig von Ficker. The circle that associated with this journal also included Georg Trakl and Ludwig Wittgenstein. The text and image contributions of artists and authors and the interviews that the Austrian writer Benedikt Ledebur conducted with them all revolve around linguistic and philosophical-historical themes, reflecting the approaches used by the artists involved and developing a modernist aesthetic with the conceptuality of collage - all of this in keeping with the tradition of the "Brenner", but also of the Dadaists and the Vienna Group.

Extroversion

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EXTROVERSION is published on the occasion of Franz West's participation in the exhibition ILLUMInations curated by Bice Curiger at the 54th Biennale di Venezia 2011. For this installation he transferred the kitchen from his studio in Vienna to Venice, turning the space inside out and creating a Parapavilion. The kitchen is the space where West keeps a collection of artworks realized by assistants, friends and colleagues (Michelangelo Pistoletto, Otto Mühl, Gelitin, Sarah Lucas, Urs Fischer, Jean-Marc Bustamante and others). The talk between Franz West and philosopher Benedikt Ledebur revolves around Wittgenstein and Heidegger, language and space, „the democracy of the ugly“ in art and the human need to philosophize.