Discover

Zum Glück gibt's Österreich

Minsik readers
0.0
0 ratings
Other platforms
0.0
0 ratings
144
PAGES
~2h 24min
READING TIME
English
LANGUAGE
Verlag Klaus Wagenbach 5 views
ISBN
3803124565, 9783803124562
Editions
Paperback
5 views
Minsik want to read: 0
Minsik reading: 0
Minsik read: 0
Open Library want to read: 0
Open Library reading: 0
Open Library read: 0

About Author

Benedikt Ledebur

born 1964 in Munich, lives in Vienna, studied theology in Fribourg, Switzerland, and computer sciences and philosophy in Vienna. Besides literary critcisms, essays, translations and poems that appeared in various magazines, his publications include the following books: Poetisches Opfer,1998, Ritter Verlag, Klagenfurt, Vienna; ÜBER/TRANS/LATE/SPÄT, 2001, Onestarpress, Paris; Nach John Donne, 2004, Verlag der Pudel, Vienna; genese, 2008, onomato, Düsseldorf. 2005 & 2006 Editor of “Der Ficker”, Schlebrügge, Vienna.

Description

... Mit der Anthologie der (mehr oder weniger) Jungen rund um die Zeitschrift Kolik müssten Haas & Co ihre helle Freude haben - vom Titel einmal abgesehen. In "Zum Glück gibt's Österreich" ist von Österreich zum Glück nicht die Rede, außer in Franzobels Beitrag, der das Klischee ungeniert krönt: "So ist das mit Österreich. Durch und durch schön. Hundertmal." - Tausendmal. Wovon dann ist die Rede? Von Freundschaften und Liebschaften und Befindlichkeiten und viel unverstellt Autobiografischem, aber ohne Tagebuchlarmoyanz. Der geschilderte Alltag hat einen doppelten Boden - "beim Metzger (der in Österreich natürlich anders heißt) tun sich Abgründe auf", warnen die Herausgeber Gustav Ernst und Karin Fleischanderl. Wie der nun heißen könnte, verraten sie nicht, aber das lässt sich gleich in Adolf Ramis hübscher Geschichte "Beim Fleischer" nachlesen. Ähnlich böse und ebenso einschlägig ist Olga Flors Erzählung "Fleischgerichte", ein gut abgehangenes Stück Rollenprosa, in dem ein tyrannischer und diskret perverser Feinspitz seine Frau nach allen Regeln der Kunst weich klopft. Den detaillierten Anschauungsunterricht für deutsche Zungen liefert Margret Kreidl im dialogischen "Damenprogramm", vom Bruckfleisch bis zum Lebergerstl. Realismus also, aber schön abgründig; handfest fleischlich, aber formal so ehrgeizig, dass keiner "Popliteratur!" rufen kann. Vielleicht wird hie und da zu viel "gegrinst", und sicher bemüht sich Rosemarie Poiarkov allzu offensichtlich um den Judith-Hermann-Sound. Sympathisch ist die undogmatische Auswahl: Für die als streng verrufenen Herren der hermetischen Rede Oswald Egger und Richard Obermayr ist im Erzählparadies genauso Platz wie für Martin G. Wanko und seine witzige Satire "Styrian Psycho", die enthüllt, dass Bret Easton Ellis seinen Bestseller ursprünglich in Graz geschrieben hat. (...) Daniela Strigl in Falter

Detailed Ratings

0.0Emotional Impact
No ratings yet
0.0Intellectual Depth
No ratings yet
0.0Writing Quality
No ratings yet
0.0Rereadability
No ratings yet
0.0Pacing
No ratings yet
0.0Readability
No ratings yet
0.0Plot Complexity
No ratings yet
0.0Humor
No ratings yet