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Brigitta Falkner

Personal Information

Born January 1, 1959 (67 years old)
Vienna, Austria
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Description

Brigitta Falkner, geboren 1959 in Wien. Lebt in Wien. Bücher: Anagramme, Bildtexte, Comics, 1992, Das fröhliche Wohnzimmer-Edition, Wien; Publikationen in Zeitschriften (Schreibheft, Zwischen den Zeilen) und Anthologien: 1998 Jelineks Wahl, Goldmann btb, München; 2000 Wiese, Triton Verlag, Wien.

Books

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Bunte Tuben

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Nur 14 Buchstaben, also einen mehr als die Hälfte der Buchstaben unseres Alphabets, braucht Brigitta Falkner, um uns von zwei Dozenten, drei Studenten, einer netten, scheuen Neuen und zwo bunten Tuben bzw. deren physischen und metaphysischen Verwicklungen zu erzählen, nämlich je 1 x Z, W, O, S, C, H, B, R und I, je 2 x T, U und D, 3 x N und 5 x E. In Zeiten des Letternbuchdrucks hätte der Setzer dennoch tief in seinen Setzkasten greifen müssen, denn die Lettern wiederholen sich von Zeile zu Zeile, insgesamt 1064 Zeilen lang, in immer neuen Kombinationen und Variationen. Anagramm wird ein solches Kunststück genannt. Was Brigitta Falkner aber kann, ist weit mehr als flinke Fingerfertigkeit: hier ist auf 38 Seiten Text mehr an Witz und Intelligenz, als 38 Roman-Wunderkinder mit allen 26 Buchstaben zusammenschustern. Und eleganter ist es noch dazu. Brigitta Falkner, geboren 1959 in Wien, lebt in Wien. «Brigitta Falkners Bücher sind buchstabensprudelnde Quellen allerhöchsten Lese-, Kombinations- und Blickvergnügens» (Cornelia Niedermeier, Der Standard)

Fabula Rasa Oder die methodische Schraube

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Als Brigitta Falkner 1996 ihr erstes Buch bei Ritter vorgelegt hatte, erntete sie dafür großen Applaus gerade auch von Schriftsteller-Kollegen: Herbert Wimmer schrieb in der Zeitschrift „Wespennest“ vom „bleibenden Skandal des gegenwärtigen Literaturbetriebs, daß Bücher wie ‚Tobrevierschreiverbot‘ in den marktträchtigen bundesdeutschen Bestenlisten fast nie Platz eingeräumt wird …“ Nun dokumentiert Brigitta Falkner ihre Arbeiten aus den letzten Jahren, die in Ausstellungen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz, teilweise in Zusammenarbeit mit Multimediakünstlern, gezeigt wurden, in ihrem neuen Buch: FABULA RASA. PRINZIP I, eine Art Filmscript (basierend auf dem monovokalischen Prinzip: nur der Vokal „i“ darf verwendet werden!), vermischt Elemente des Films mit solchen des Comics, wobei sich die Schauplätze des fiktionalen Vexierspiels (Linz, Grinzing, Rimini) in einem Paralleluniversum mit eigenen Gesetzen und Spielregeln befinden. – Bruno Steiger schrieb darüber in der Neuen Zürcher Zeitung (2/2000): „Ein Gedicht auch für die Augen ist das Storyboard «prinzip i» der Wienerin Brigitta Falkner; ihr Thriller um verlorene Vokale und unbeantwortbare Fragen („Will Willi Milch?”) hat Oulipo-Format und bietet höchstes Lesevergnügen.“ SCHMUTZIGE TRICKS knüpft an die ikonographische Tradition des hard boiled Genres an. Die Bildzitate aus film noir und den daily- crime-strips der 40er Jahre werden in einer nach den Regeln eines einfachen Chiffrierverfahrens generierten Pseudosprache kommentiert. Das Sprechstück AU! Die methodische Schraube ist ein Text über Verbote, Regeln und Zwänge. Der methodische Dreh ist auch Gegenstand der lipogrammatischen Beschreibung (hier werden ausschließlich die Vokale „a“ und „u” verwendet), die sich in endlosen syntaktischen Windungen hochschraubt und mit dem Ausruf „Fabula Rasa!” endet, der die sinnfreie Stringenz einer überdrehten Methodik auf den Punkt bringt. Insgesamt bietet das Buch Bild-Text-Comic-Geschichten, die den Leser spielerisch zwischen den Genres ( comic, Film, Palindrom, Anagramm, Lipogramm etc.) tanzen lassen.

Tobrevierschreiverbot

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Was Brigitta Falkner nun vorlegt, gehört zum Erstaunlichsten und Vergnüglichsten, was Buchhandlungen zu bieten haben. Sie hat eine Wunderkammer mit ihrer Sprachkunst gefüllt. (Herbert J. Wimmer, Wespennest) .... der anarchistische und spröde Witz der Texte löst gesetzte Grenzen immer wieder auf, führt zu trockenen Pointen und nahezu dadaistischen Ausfällen. (Anette Brüggemann, Falter)

Das Rosenbaertlein-Experiment

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Das "Rosenbaertlein-Experiment", das auf eine Anregung von Gerhard Rühm zurückgeht, hat einen Vers aus Hans Arps Gedicht "Schnurrmilch" zum Ausgangspunkt: "und schert ihr Rosenbärtlein ab". Elf Autorinnen und Autoren experimenteller Poesie haben, wie schon 1956 Unica Zürn, diese Gedichtzeile anagrammiert. Wesentliches Ziel des poetisch-poetologischen Versuchs war herauszufinden, ob sich - trotz des begrenzten Buchstabenmaterials - die jeweilige 'Handschrift' durchsetzt. Neben einer ausführlichen Dokumentation enthält der Band einen Überblick zu Theorie und Geschichte des Anagramms sowie Überlegungen zum Thema 'Anagramm und Stereogramm'

Der Ficker

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The publication is a resumption, on Franz West's initiative, of the renowned "Brenner" - a journal published in Innsbruck by Ludwig von Ficker. The circle that associated with this journal also included Georg Trakl and Ludwig Wittgenstein. The text and image contributions of artists and authors and the interviews that the Austrian writer Benedikt Ledebur conducted with them all revolve around linguistic and philosophical-historical themes, reflecting the approaches used by the artists involved and developing a modernist aesthetic with the conceptuality of collage - all of this in keeping with the tradition of the "Brenner", but also of the Dadaists and the Vienna Group.