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Fabula Rasa Oder die methodische Schraube

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Description

Als Brigitta Falkner 1996 ihr erstes Buch bei Ritter vorgelegt hatte, erntete sie dafür großen Applaus gerade auch von Schriftsteller-Kollegen: Herbert Wimmer schrieb in der Zeitschrift „Wespennest“ vom „bleibenden Skandal des gegenwärtigen Literaturbetriebs, daß Bücher wie ‚Tobrevierschreiverbot‘ in den marktträchtigen bundesdeutschen Bestenlisten fast nie Platz eingeräumt wird …“ Nun dokumentiert Brigitta Falkner ihre Arbeiten aus den letzten Jahren, die in Ausstellungen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz, teilweise in Zusammenarbeit mit Multimediakünstlern, gezeigt wurden, in ihrem neuen Buch: FABULA RASA. PRINZIP I, eine Art Filmscript (basierend auf dem monovokalischen Prinzip: nur der Vokal „i“ darf verwendet werden!), vermischt Elemente des Films mit solchen des Comics, wobei sich die Schauplätze des fiktionalen Vexierspiels (Linz, Grinzing, Rimini) in einem Paralleluniversum mit eigenen Gesetzen und Spielregeln befinden. – Bruno Steiger schrieb darüber in der Neuen Zürcher Zeitung (2/2000): „Ein Gedicht auch für die Augen ist das Storyboard «prinzip i» der Wienerin Brigitta Falkner; ihr Thriller um verlorene Vokale und unbeantwortbare Fragen („Will Willi Milch?”) hat Oulipo-Format und bietet höchstes Lesevergnügen.“ SCHMUTZIGE TRICKS knüpft an die ikonographische Tradition des hard boiled Genres an. Die Bildzitate aus film noir und den daily- crime-strips der 40er Jahre werden in einer nach den Regeln eines einfachen Chiffrierverfahrens generierten Pseudosprache kommentiert. Das Sprechstück AU! Die methodische Schraube ist ein Text über Verbote, Regeln und Zwänge. Der methodische Dreh ist auch Gegenstand der lipogrammatischen Beschreibung (hier werden ausschließlich die Vokale „a“ und „u” verwendet), die sich in endlosen syntaktischen Windungen hochschraubt und mit dem Ausruf „Fabula Rasa!” endet, der die sinnfreie Stringenz einer überdrehten Methodik auf den Punkt bringt. Insgesamt bietet das Buch Bild-Text-Comic-Geschichten, die den Leser spielerisch zwischen den Genres ( comic, Film, Palindrom, Anagramm, Lipogramm etc.) tanzen lassen.

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