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Roland Günter

Personal Information

Born January 1, 1936 (90 years old)
Herford, Germany
Also known as: Roland Günter, Günter, Roland
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Description

German architectural and art historian

Books

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Besichtigung unseres Zeitalters

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Wir leben seit 200 Jahren in der Industrie-Epoche – aber wir kennen wenig von ihr, obwohl das industrielle Zeitalter Landschaft und Menschen nachhaltig geprägt hat. Erst seit einem Jahrzehnt sind Neugier und Interesse an den Bauten der Industrie-Geschichte gewachsen. Der bekannte Autor von Reise-Führern, Roland Günter lädt ein zur Besichtigung der Industrie-Kultur Nordrhein-Westfalens; zu den Stätten und Zeugnissen industrieller Überlieferungen: im Rheinland und im Siegerland, in Ostwestfalen-Lippe und im Ruhrgebiet, im Bergischen Land und im Sauerland, im Münsterland und am Niederrhein. Das Buch erschließt unser Zeitalter in einzigartiger Weise: Es schildert plastisch, welche geschichtlichen Zusammenhänge die Bedeutung dieser Stätten ausmachen.

Aufbruch in Troisdorf

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Tonino Guerra erzählt von seiner Gefangennahme, vom Arbeitslager in Troisdorf, wo er seine ersten Gedichte schrieb, vom Kriegsende und von seiner Heimkehr. Roland Günter zeigt den Geschichten-Erzähler von Fellini in einer biografischen Skizze

Keine Zukunft für unsere Vergangenheit?

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Günter gehört zu den Verfechtern einer über konservatorische Fragen im engeren Sinne hinausgehenden Denkmalpflege, wie sie auch von Lucius Burckhardt, Georg Mörsch, Wilfried Lipp und anderen vertreten wird. Schon in ihren frühen Schriften vertraten Günter und seine Mitstreiter einen engagierten, sozialbewussten Denkmalbegriff. So im Jahr 1975, dem vielbeschworenen Europäischen Denkmalschutzjahr. Damals wandte sich Günter mit Heinrich Klotz und Gottfried Kiesow gegen die schönfärberische Feier einer vor allem um das Bild der Altstadt bemühten Denkmalpflege. Gemeinsam veröffentlichten sie den Band "Keine Zukunft für unsere Vergangenheit. Denkmalpflege und Stadtzerstörung". Der Buchtitel war eine polemische Variation auf das offizielle Motto des Denkmalschutzjahres "Eine Zukunft für unsere Vergangenheit" und prangerte die stadtplanerischen Missstände im Zusammenhang mit der Altstadtsanierung an. —[Johannes Warda](

Meilensteine der Denkmalpflege und Industriekultur

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Klappentext: Industrie und Landschaft - ein Paradox? Versuche einer Lösung - einst und jetzt. Der Werkbund verbreitete in mehreren Phasen eine Zuversicht, die zu einer Vereinbarkeit von Naturverbundenheit und Industrie tendierte. Konkrete Beispiele dafür: Arbeiter-Siedlungen als Gartenstädte. Folkwang-Bauten in Hagen. Margarethenhöhe in Essen. Max-Taut-Viertel in Duisburg-Hamborn - als Landschaft und Bauten mit Bauhaus-Gestaltung. Nach 1945 wieder aufgenommen. Scharoun-Schule in Marl - als avantgardistische Bildungsstätte mit einer Dorfstruktur. Zu diesen Werkbund-Bauten gehört auch die Siedlung Eisenheim in Oberhausen (1846-1903) und „das Blaue Haus der vielen Bücher" (2004 von Bernhard Küppers). Roland und Janne Günter ließen es errichten: Mies van der Rohe in neuer Weise. Dieses Buch spiegelt eine Synthese: Rund 50 Jahre sozialkulturelle denkmalpflegerische Arbeit. Und ein Resümee erfüllten Lebens: Der Kulturhistoriker und Avangardist Roland Günter feiert seinen 80. Geburtstag – mitten in seiner historischen und aktuellen Wohn-Gemeinschaft und mit einem ausgreifenden persönlichen Netzwerk. Das Fest bewegt sich durch die Siedlung: Im Volkshaus, in Garten-Wegen und Garten-Flächen und im Tonino Guerra-Park, vorbei an neuen poetischen Orten. Es feiert auch die Orte des Festes. Einzigartig: Eisenheim wurde von seinen Rettern im besten Sinne des „Denk mal!" interpretiert: Sowohl als Überlieferung seiner geretteten historischen Dimension wie auch als Herausforderung, sich weiter zu entwickeln. Unter Verzicht auf Zerstörung. Mit dem Motto: Sinnhaft eingefügt und weiter entwickelt. Uralt in der Mitte: Nachbarschaft. Dazu entstand jüngst auch ein Verein. Mit vielen Veranstaltungen. Darin: Ein Chor des Musikmeisters Otto Beatus. Eisenheim als pluralistischer Treffpunkt von Intellektuellen, vor allem in der Bibliothek. Jährlich kommen 20 000 Besucher. Nebenan entsteht ein Kreativ-Quartier. Poetische Nachdenk-Orte. Auf 70 Text-Tafeln erzählen alte Bewohner. Zwei Parks gewidmet dem Tonino Guerra, dem genialen Drehbuchautor von Fellini und Antonioni. Und dem sozialkulturellen Anreger Robert Jungk. Eisenheim ist ein „Leucht-Feld" in Ruhr. Vision: Eisenheim über sich hinaus auch für die Welt ein Fokuspunkt einer Idee.

Industrie-Wald und Landschafts-Kunst im Ruhrgebiet

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In unmittelbarer Nähe zu den Stadtquartieren finden die Menschen einen "Wald" vor, den Industriewald. Birken, Robinien, Brombeeren bilden einen ungebändigten, unzivilisierten Wald der besonderen Art - Wildnis auf einem Erdreich, das aus der Tiefe kommt: Bergematerial durchsetzt mit Schlacken und Kohleschlämmen, mit Erdaushüben und Abkippungen der wechselvollen Nutzungsgeschichte aus fast 150 Jahren industrieller Produktion, ein verbotener Ort, den die Menschen bis 1990 nicht betreten durften. Der Industriewald Rheinelbe in Gelsenkirchen ist ein Synonym für die Verschmelzung von Industriegeschichte und Natur, von Wald und Kunst, von Chaos und Freiheit. Wildnis als Rückzugsort, Wildnis neu entdeckt als Raum einer neuen Achtsamkeit im Umgang mit Natur. In den künstlerischen Arbeiten von Herman Prigann auf Rheinelbe kann man die Frage nach der Geschichte und der Zukunft des Ortes mit der Frage nach dem eigenen persönlichen Woher und Wohin in unserem Verhältnis zur Natur begegnen.

Karl Ganser

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Karl Ganser steht für Stadtplanungs-Geschichte in mehr als einem halben Jahrhundert. Es wird ein Erfahrungs-Wissen zugänglich gemacht, das es nicht nur verdient, als Geschichte festgehalten zu werden, sondern das weit darüber hinaus für kommende Entwicklungen außerordentlich viel Anregungen zum Nach- und Vordenken geben kann. Seine Struktur-Entwicklung des Ruhrgebietes mit 119 Projekten, unter dem Namen der IBA, ist eine Leistung von Weltrang. Wir erfahren Zeitgeschichte über die persönlichen Erfahrungen und Reflektionen eines Menschen, dessen Bedeutung in einer großartigen Kraft an Synergie-Bildungen besteht.