Karlheinz Deschner
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German writer and activist
Books
Das 13. und 14. Jahrhundert
Deschner schreibt über den Staufer-Kaiser Heinrich VI., der die Weltherrschaft auch ohne päpstlichen Segen wollte, und über den mächtigsten Papst der Geschichte, Innozenz III. In die beschriebene Zeit fallen Kreuzzüge in alle Himmelsrichtungen, darunter der Vierte Kreuzzug, der Kreuzzug Friedrichs II., die Kreuzzüge Ludwigs IX. nach Ägypten und Tunis, der groteske Kinderkreuzzug, die Kreuzzüge von Christen gegen Christen, die Sizilianische Vesper, die Vernichtung der Templer, die Ausrottung der Heiden im Nordosten, das christliche Judenmorden und nicht zuletzt die totalitäre Inquisition, die jegliche Regung freiheitlicher Geister unterdrücken sollte. (Quelle: [Wikipedia](
Das 11. und 12. Jahrhundert
Dieser Band behandelt Kaiser Heinrich II. den Heiligen, der, mit Heiden verbündet, drei Kriege gegen das katholische Polen führt, das folgenschwere Pontifikat von Gregor VII., einem „aggressiven Satan“, der im Investiturstreit zum Sieg des Heiligen Stuhls über den Kaiserthron führt (Canossa), das Schisma mit der Ostkirche, den Ersten Kreuzzug mit dem Massaker aller Einwohner von Jerusalem sowie den Zweiten und Dritten Kreuzzug. (Quelle: [Wikipedia](
9. und 10. Jahrhundert
Dem Band ist eine Replik Deschners auf die Anthologie Kriminalisierung des Christentums? und ein Editorial dazu von Hermann Gieselbusch, Lektor beim Rowohlt-Verlag, vorangestellt. Im dann dargestellten 9. und 10. Jahrhundert kommt es laut Deschner zu einer innigen Verfilzung weltlicher und kirchlicher Macht. Geistliche Fürstentümer entstehen, es blüht der Kriegsdienst des hohen Klerus. Unter den Ottonen ist die Kirche im Heiligen Römischen Reich völlig militarisiert; Bistümer und Abteien gebieten über ein bedeutendes militärisches Potenzial. Auch Päpste ziehen in den Krieg: Leo IV. in die Seeschlacht von Ostia 849, Johannes X. in die Schlacht am Garigliano 915. Päpste exkommunizieren sich gegenseitig, einige werden in den Kerker geworfen, erwürgt, verstümmelt, vergiftet. Sergius III. lässt gleich zwei umbringen. In Kap. 3 werden die Pseudoisidorischen Dekretalien behandelt, die als die bedeutendste Fälschung der Karolingerzeit (Dawson) bezeichnet werden. (Quelle: [Wikipedia](
Frühmittelalter
Im Frühmittelalter kommt es zur Abspaltung von Byzanz, der Krieg gegen den Islam beginnt, und die Päpste in Rom werden zu mächtigen Herrschern. Deschner hält Papst Gregor I. für einen Mann der doppelten Moral, der immer wieder Buße und den nahenden Weltuntergang predigt, selber aber die Ausbreitung seiner Macht um jeden Preis betreibe, wozu er Kerker, Folter, Geiselnahme und Plünderungen empfehle, aber auch mit Bestechungen umzugehen wisse. Die Konstantinische Schenkung nennt Deschner die größte Urkundenfälschung der Weltgeschichte. Am Ende des Bandes werden Karl dem Großen opportunistische Beziehungen zu den Päpsten, seine überaus blutige „Schwertmission“ bei den Sachsen und seine Zerstörung des Langobarden- und des Awarenreiches vorgeworfen. (Quelle: [Wikipedia](
Die Frühzeit
Nach 16-jähriger Vorarbeit erschien dieser erste Teilband, der die Entstehung und den Aufstieg des Christentums zur römischen Staatsreligion darstellt. Er beginnt mit einem Blick auf das Alte Testament. Deschner beschreibt die Landnahme der Israeliten nach der bröckelnden ägyptischen Herrschaft in Palästina im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. und die Vernichtung des kanaanäischen Stadtstaaten-Systems. Dieser Einstieg, der nicht direkt das Christentum, sondern das antike Judentum betrifft, stellt das Verhältnis zwischen religiösem Anspruch und Gewaltpolitik dar: Darin sieht Deschner den Ursprung einer Tradition des Heiligen Kriegs, in der später auch die Christen zahlreiche Massenmorde im Namen des Gottes Israels begingen. Er beschreibt die vielen Todesstrafen, die die Tora für religiöse Vergehen vorsah, die Eroberungspolitik König Davids, die Herrschaft und Korruption der Priester und schließlich den Untergang des Staates Israel in römischer Zeit. (Quelle: [Wikipedia](
Die Alte Kirche
Anders als in den anderen Bänden, die chronologisch vorgehen, geht Deschner hier nach so genannten Verbrechensschwerpunkten vor, die er in folgenden Bereichen identifiziert: Das christliche Fälschungswesen Der Wunder- und Reliquienschwindel Die Wallfahrtswirtschaft Die Verdummung und der Ruin der antiken Bildung Die christliche Büchervernichtung und die Vernichtung des Heidentums Die Erhaltung und Festigung der Sklaverei * Die doppelzüngige Soziallehre und die tatsächliche Sozialpolitik der Großkirche (Quelle: [Wikipedia](
Die Spätantike
Deschner schreibt, die „Zustände wie im alten Rom“ seien charakteristisch für die Zustände der römischen Kirche. Die spätantiken Grausamkeiten christlicher Hirten würden bis heute von Kirchengeschichtlern vielfach beschönigt und verschwiegen. (Quelle: [Wikipedia](
Mit Gott und dem Führer
1933 unterzeichneten Hitler und der päpstliche Nuntius Pacelli das Reichskonkordat. Damit begann das düsterste Kapitel der jüngsten Papstgeschichte: die unheilige Allianz zwischen Vatikan und Nationalsozialismus. Deschner belegt mit der ihm eigenen großen Kenntnis und Gründlichkeit, was die sanktionierte Kirchengeschichte verdrängt: wie die Machtpolitik der Päpste zur Komplizenschaft mit dem Bösen geriet.
Mit Gott und den Faschisten
Now available in English for the first time, a controversial work that indicts the Vatican for its actions before and during World War II. In the decade preceding the outbreak of World War II, the Vatican made a devil's bargain with fascist leaders. Anticipating that their regimes would eliminate a common enemy--namely Marxist-Leninist communism--two popes essentially collaborated with Hitler, Mussolini, and the fascist dictators in Spain (Franco) and Croatia (Pavelić). This is the damning indictment of this well-researched polemic, which for almost five decades in Germany has sparked controversy, outrage, and furious debate.
