9. und 10. Jahrhundert
Description
Dem Band ist eine Replik Deschners auf die Anthologie Kriminalisierung des Christentums? und ein Editorial dazu von Hermann Gieselbusch, Lektor beim Rowohlt-Verlag, vorangestellt. Im dann dargestellten 9. und 10. Jahrhundert kommt es laut Deschner zu einer innigen Verfilzung weltlicher und kirchlicher Macht. Geistliche Fürstentümer entstehen, es blüht der Kriegsdienst des hohen Klerus. Unter den Ottonen ist die Kirche im Heiligen Römischen Reich völlig militarisiert; Bistümer und Abteien gebieten über ein bedeutendes militärisches Potenzial. Auch Päpste ziehen in den Krieg: Leo IV. in die Seeschlacht von Ostia 849, Johannes X. in die Schlacht am Garigliano 915. Päpste exkommunizieren sich gegenseitig, einige werden in den Kerker geworfen, erwürgt, verstümmelt, vergiftet. Sergius III. lässt gleich zwei umbringen. In Kap. 3 werden die Pseudoisidorischen Dekretalien behandelt, die als die bedeutendste Fälschung der Karolingerzeit (Dawson) bezeichnet werden. (Quelle: [Wikipedia](
