Discover

Ina-Maria Greverus

Personal Information

Born August 16, 1929
Died April 11, 2017 (87 years old)
Zwickau, Germany
Also known as: Ina Maria Greverus, Ina Greverus
11 books
0.0 (0)
0 readers

Description

German folklorist and cultural anthropologist

Books

Newest First

Anthropologisch reisen

0.0 (0)
0

Das Buch bietet eine Perspektive des anthropologischen Reisens oder einer mobilen Feldforschung, die im sozial- und kulturanthropologischen Diskurs der Gegenwart als Alternative zu einer stationären Langzeitforschung gesehen wird. Die Aufmerksamkeit für den Augenblick oder die Offenheit für das Unerwartete (das Serendipity-Prinzip) spielt dafür eine ebenso große Rolle wie die Aufmerksamkeit für die “zufälligen” Verortungen der globalen Ströme und der Vergleich ihrer Wirkungen auf die Orte, die Länder und die Menschen.

Die Anderen und Ich

0.0 (0)
0

Klappentext: Ina-Maria Greverus reflektiert in diesem Buch nicht nur die Identitätsprozesse in einer deutschen Nachkriegsgeschichte, sondern ihr Blick weitet sich über die Grenzen hinaus auf historische Glücks- und Identitätskonstrukte, wie sie zwischen Europa und den USA seit der Aufklärung ausgetauscht wurden. Sie analysiert die „Tradition der Traurigkeit" im Denken der Sizilianer und ihre Wege in die Fremde. Den unfreiwillig Wandernden zwischen den Welten, den Flüchtlingen und Arbeitsmigranten, aber auch den Nomaden fremder Kulturwelten, den Zigeunern und den australischen Aborigines, gilt ihre Aufmerksamkeit; ebenso wie den Zivilisationsflüchtlingen der Moderne, die sich neue Identitätskonstrukte zwischen Landkommunen und dem spirituellen „Manifest der Person" bauen. Selbst nach neuen Wegen suchend und sie immer wieder kritisch reflektierend ist die Autorin unterwegs gewesen, bringt ihre Erfahrung zwischen den Anderen und dem Ich, und sei es als „Kulturdilemma" zwischen fremder Nähe und naher Fremde, in einen lebendigen Bericht über die differenten Wege menschlicher Identitätssuche ein.

Kulturkontakt, Kulturkonflikt

0.0 (0)
0

Abstract: Der 1987 in Frankfurt durchgeführte Kongreß „Kulturkontakt – Kulturkonflikt“ zeigte die Möglichkeit und Notwendigkeit, das Thema der Fremderfahrung interdisziplinär zu diskutieren. Die Kongreßdokumentation mit rund 80 Texten (Plenarvorträge, Arbeitsgruppenreferate, Statements) verdeutlicht, wie Kultur- und Sozialwissenschaften die Dynamik des kulturellen Prozesses an der Schnittstelle von Kulturen analysieren und interpretieren. Der Augenblick des Kontakts von „Repräsentanten“ je verschiedener Kulturen ist auch der Augenblick des Kulturkonflikts. Und: er ist der Moment des Forschers, der sich fragt: Wie gestaltet sich die Kontaktkultur? Was passiert im Konflikt? Welche Konsequenzen ergeben sich? Die Dokumentation gliedert sich in zwei Teile: Band 1: Selbst- und Fremdbild des Kulturforschers; Historische Wanderungsbewegungen; Arbeitsmigration; Kulturbeziehungen in Tourismus und Kulturaustausch / Band 2: Fremde Kulturen als Muster für Alternativkulturen und soziale Bewegungen; Medien und Kulturkontakt; „Eigene Fremde“ Eingeleitet wird das Band I durch Vortragstexte von Barbara Kirshenblatt-Gimblett (New York), Ina-Maria Greverus (Frankfurt), Péter Niedermüller (Budapest), Herbert Schwedt (Mainz), Jeremy Boissevain (Amsterdam).

Das hessische Dorf

0.0 (0)
0

Synopse: ›Das hessische Dorf‹ faßt die Ergebnisse einer Forschergruppe zusammen, die Untersuchungen zur Dorferneuerung durchgeführt hat. Mit Hilfe des Dorferneuerungsplans soll das Leben auf dem Land modernen Erfordernissen angepaßt werden, zugleich aber müssen die Besonderheiten des Dorfes erhalten bleiben.

Auf der Suche nach Heimat

0.0 (0)
0

Synopse: Bürgerinitiativen, die um die Erhaltung ihrer gebauten Umwelt kämpfen; Songgruppen, die sich in Mundart artikulieren; diskriminierte Minderheiten, die sich in Gettos einschließen: sind sie alle auf der Suche nach Heimat? Die Autorin zeigt sowohl die Gefahr eines zur Ideologie gewordenen Verständnisses von »Heimat« als auch die Notwendigkeit, dem Menschen in einer immer anonymer werdenden Gesellschaft jene »Heimaten« zu geben, in denen er sich erkennt und erkannt wird. Ina-Maria Greverus ist Direktorin des Instituts für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Universität Frankfurt. Sie schrieb ein grundlegendes Werk über den »territorialen Menschen« und in der Beck'schen Schwarzen Reihe den Band »Kultur und Alltagswelt« (BSR182). Aus dem Inhalt: Heimat - wieder aktuell - Revierverteidigung oder Heimatliebe? - Vom Heimatrecht zur Heimatbewegung - Das Heimatbild der Dialektdichtung - Sind Migranten territorial? - Heimweh und Tradition - Der nostalgische Emigrant - Auf der Suche nach territorialer Identität.

Kulturanthropologie und europäische Ethnologie in Frankfurt

0.0 (0)
0

Seit 1974 gehört Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie zu den wissenschaftlichen Disziplinen, die an der Johann Wolfgang Goethe Universität vertreten sind. Pädagogisches Kernstück der akademischen Ausbildung ist das »forschende Lernen«. Mit diesem Konzept wird seit nunmehr 20 Semestern versucht, ein wesentliches hochschulgesetzlich formuliertes Postulat in universitäre Praxis umzusetzen: die Einheit von Lehre, Forschung und Studium. Mit diesen NOTIZEN legt das Institut für Kulturanthropologie - das einzige dieses Namens im deutschen Sprachraum - eine Zwischenbilanz seiner Arbeit und seines Selbstverständnisses nach 10 Jahren vor. Dieser Band mit Aufsätzen von Lehrenden und Lernenden geht - mit Blick auf die vielen Leser im In- und Ausland - nach wie vor von dem Gedanken aus, daß es wichtig ist, gerade auch interdisziplinär »uns zu kommunizieren« (Goethe); er ist auch gedacht als Beitrag eines lungen Instituts zum Jubiläum seiner Alma mater, die zur gleichen Zeit 70 Jahre alt wird.

Versuche, der Zivilisation zu entkommen

0.0 (0)
0

Ergebnis eines Forschungsprojekts des Instituts für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main zum Thema „Alternative Lebensformen".

Aesthetics and anthropology

0.0 (0)
0

"Aesthetics and Anthropology" is a collection of contributions by an international and interdisciplinary team of authors from the fields of anthropology, performance studies, curatorial studies and the arts. The title refers to the paths that lead to the in-betweens and the beyonds of aura and trace in the representation of life that is performed in aesthetic reflexivity. Aesthetic reflexivity refers not only to the authors' attempts at an interdisciplinary encounter with one another, but also to their encounter with the readers, and with the recipients of an intended message in an aesthetic dialogue. Our approach is innovative in that it looks upon aesthetics as a "topos of the living". We seek to capture the present discourse of ethnographic and aesthetic disciplinary "turns" with the intent of bringing them together in theory and practice. Here, academics and artists approach one another's respective forms of representation in a "Gesamtkunstwerk" of texts and images. The book presents experimental approaches and interdisciplinary "turns", and hoped-for interactions between anthropologists and artists, and recipients of aesthetic encounters. We believe this is presently the most innovative pathway to interdisciplinary encounters with aesthetics. You, the readers, meet us, the artists and authors of an aesthetic reflexivity. Are we tricksters in an aesthetic turn toward performing life and reflecting performed lives in the in-betweens?