Erika Haindl
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Erika Haindl, geborene Mehlhorn, war eine deutsche Kulturanthropologin, Frauenrechtlerin, Denkmalschützerin und SPD-Stadtverordnete in Hofheim am Taunus von 1972 bis 1981.
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Kulturkontakt, Kulturkonflikt
Abstract: Der 1987 in Frankfurt durchgeführte Kongreß „Kulturkontakt – Kulturkonflikt“ zeigte die Möglichkeit und Notwendigkeit, das Thema der Fremderfahrung interdisziplinär zu diskutieren. Die Kongreßdokumentation mit rund 80 Texten (Plenarvorträge, Arbeitsgruppenreferate, Statements) verdeutlicht, wie Kultur- und Sozialwissenschaften die Dynamik des kulturellen Prozesses an der Schnittstelle von Kulturen analysieren und interpretieren. Der Augenblick des Kontakts von „Repräsentanten“ je verschiedener Kulturen ist auch der Augenblick des Kulturkonflikts. Und: er ist der Moment des Forschers, der sich fragt: Wie gestaltet sich die Kontaktkultur? Was passiert im Konflikt? Welche Konsequenzen ergeben sich? Die Dokumentation gliedert sich in zwei Teile: Band 1: Selbst- und Fremdbild des Kulturforschers; Historische Wanderungsbewegungen; Arbeitsmigration; Kulturbeziehungen in Tourismus und Kulturaustausch / Band 2: Fremde Kulturen als Muster für Alternativkulturen und soziale Bewegungen; Medien und Kulturkontakt; „Eigene Fremde“ Eingeleitet wird das Band I durch Vortragstexte von Barbara Kirshenblatt-Gimblett (New York), Ina-Maria Greverus (Frankfurt), Péter Niedermüller (Budapest), Herbert Schwedt (Mainz), Jeremy Boissevain (Amsterdam).
Kulturanalyse einer "historischen" Kleinstadt als Grundlage für kommunalpolitische Planungs- und Sozialaufgaben
Synopse: Der uns umgebende konkrete Raum hat die Aufgabe, menschliche Bedürfnisse nach Existenzsicherung, sozio-kulturellen Beziehungen und Wertorientierungen zu befriedigen. Die historischen Altstädte als Lebensräume befinden sich aufgrund ungleich gewichteter Interessen in gefahrlichen Umbruchsituationen. Ziel dieser Arbeit war es, anhand der Auseinandersetzungen um die Sanierung der Altstadt von Hofheim am Taunus sich unterscheidende Formen lokaler Identität aufzuzeigen und die Berücksichtigung ganzheitlicher Lebenszusammenhänge als unerlässlich für eine humane Altstadtsanierung darzustellen.
Das hessische Dorf
Synopse: ›Das hessische Dorf‹ faßt die Ergebnisse einer Forschergruppe zusammen, die Untersuchungen zur Dorferneuerung durchgeführt hat. Mit Hilfe des Dorferneuerungsplans soll das Leben auf dem Land modernen Erfordernissen angepaßt werden, zugleich aber müssen die Besonderheiten des Dorfes erhalten bleiben.
Kulturanthropologie und europäische Ethnologie in Frankfurt
Seit 1974 gehört Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie zu den wissenschaftlichen Disziplinen, die an der Johann Wolfgang Goethe Universität vertreten sind. Pädagogisches Kernstück der akademischen Ausbildung ist das »forschende Lernen«. Mit diesem Konzept wird seit nunmehr 20 Semestern versucht, ein wesentliches hochschulgesetzlich formuliertes Postulat in universitäre Praxis umzusetzen: die Einheit von Lehre, Forschung und Studium. Mit diesen NOTIZEN legt das Institut für Kulturanthropologie - das einzige dieses Namens im deutschen Sprachraum - eine Zwischenbilanz seiner Arbeit und seines Selbstverständnisses nach 10 Jahren vor. Dieser Band mit Aufsätzen von Lehrenden und Lernenden geht - mit Blick auf die vielen Leser im In- und Ausland - nach wie vor von dem Gedanken aus, daß es wichtig ist, gerade auch interdisziplinär »uns zu kommunizieren« (Goethe); er ist auch gedacht als Beitrag eines lungen Instituts zum Jubiläum seiner Alma mater, die zur gleichen Zeit 70 Jahre alt wird.
Versuche, der Zivilisation zu entkommen
Ergebnis eines Forschungsprojekts des Instituts für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main zum Thema „Alternative Lebensformen".
