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Frederik Hetmann

Personal Information

Died June 1, 2006
Wrocław, Germany
Also known as: Hetmann, Frederik, Frederik. Hetmann
70 books
3.3 (4)
34 readers

Description

Deutscher Schriftsteller, der sich neben zeitkritischen Jugendbüchern und Biografien vor allem mit dem Sammeln und Übersetzen von Märchen, Mythen und Sagen beschäftigte.

Books

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Elisabeth Langgässer

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Der in Alzey geborenen Autorin Elisabeth Langgässer (1899-1950) ist der 2. Band der im Ingelheimer Leinpfad Verlag erscheinenden Reihe Köpfe der Region gewidmet. Unter dem Titel "Elisabeth Langgässer. Literatur und Landschaft" würdigt der Autor, Hans-Christian Kirsch, eine Schriftstellerin, die in ihrem Werk immer wieder auf die sie prägenden Landschaften Rheinhessens und des Rieds einging. Diese grundlegende Bedeutung der Landschaft im Werk Elisabeth Langgässers steht damit auch im Mittelpunkt des Interesses von Hans-Christian Kirsch. Seine verständnisvollen Interpretationen der exemplarisch untersuchten Romane und Erzählungen, sowie die Darstellung von Langgässers Sprachkunst und die Analyse ihrer Weltanschauung ermöglichen den Zugang zu einem Werk, das sich nicht auf den ersten Blick erschließt und immer mehr vergessen zu werden droht. Erleichtert wird dieser Zugang durch ausführliche, beispielhafte Zitate aus Langgässers Werk, die ihre hohe Sprachkunst erkennen lassen. Ausführlich geht Hans-Christian Kirsch auf die Biografie Elisabeth Langgässers ein, die entsprechend der Nazi-Terminologie als Halbjüdin galt und deren älteste Tochter Cordelia als Dreivierteljüdin das KZ Auschwitz-Birkenau überlebte: In vielem müssten Schicksal und Werk Elisabeth Langgässers, um dies noch einmal zu unterstreichen, deshalb von fortwirkender Bedeutung und Wirkung sein, weil sie paradigmatisch deutsches Lebensschicksal im 20. Jahrhundert spiegeln und zeigen, wie Gut und Böse, samt der Kräfte, die es bewirken, im Wesen eines Menschen, auch eines Menschen, der Opfer wurde, wahrgenommen werden müssen.

»Old Shatterhand, das bin ich«

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Sein Leben war so abenteuerlich wie seine Romane - die Biographie eines der erfolgreichsten Schriftsteller deutscher Sprache. Seine Leser hat er in die exotische Welt des Orients und des amerikanischen Westens versetzt, als wäre er selbst auf den Spuren von Winnetou und Old Shatterhand, Hadschi Halef Omar und Kara Ben Nemsi gewandelt. 33 Bände »Reiseerzählungen« hat er verfasst und ist doch so gut wie nie aus seiner sächsischen Heimat herausgekommen. Abenteuerlich war sein Leben trotzdem - Gefangenschaft, Geheimnis und Zweikampf im Namen der Ehre sind darin, wie in seinen Romanen, immer wiederkehrende Situationen. Aufgewachsen mit 13 Geschwistern in einer bescheidenen Weber-Familie, wird er aus materieller Not straffällig. Eine hart urteilende Justiz und seine schon da überschwängliche Phantasie treiben ihn immer tiefer in kriminelle Verstrickungen: Was mit einem Kleinstdiebstahl begann, endet in Amtsanmaßung und Hochstapelei. Im Zuchthaus entdeckt Karl May, 32-jährig, seine erzählerische Begabung. Er schreibt Dorfgeschichten und sentimentale Romane, bevor er die »Reiseerzählungen« zu seinem eigentlichen Motiv macht. Fortan wird ihm das Schreiben zum Mittel der Selbstbefreiung, aber auch der Selbststilisierung. Sorgsam pflegt er die Legende des weltläufigen, dutzende Sprachen beherrschenden Abenteurers. Frederik Hetmanns Buch macht neugierig auf den Menschen Karl May, erzählt den sozialen und kulturhistorischen Hintergrund von Mays Schaffen und stellt dessen wichtigste Werke in pointierten Rezensionen vor.

Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker

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Die neue Biographie einer der unvergänglichen Jugendikonen des Jahrhunderts. Er sah gut aus, und er kämpfte - oder glaubte zu kämpfen - für das Gute. Heute ist er auf Plattenhüllen, T-Shirts und Snowboards abgebildet, eine Ikone der Jugend. Sein Weiterleben als Kultfigur noch 30 Jahre nach seinem Tod verrät, dass Ernesto "Che" Guevara eine der großen mythischen Gestalten des Jahrhunderts ist. Auch Menschen, die kaum Näheres über sein Leben wissen, gilt sein Name als Symbol für die Sehnsucht nach einer gerechteren Welt. Doch wie viel Wahrheit und wie viel Verklärung steckt im Mythos Che? War er wirklich "der vollkommenste Mensch unserer Zeit", wie Jean-Paul Sartre ihn nannte? Frederik Hetmann hat bereits 1972 eine Biographie Che Guavaras geschrieben, für die er mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde. Für dieses neue Buch hat er auf Kuba und in Südamerika recherchiert, hat das umfangreichere neue Material über Che Guevara gesichtet und legt eine spannend zu lesende Biographie vor, die zwischen Fakten und Legende sorgsam unterscheidet.

Jenseitsreisen

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Die Frage nach dem Jenseits unseres irdischen Daseins ist eines der großen Rätsel menschlicher Existenz und eine Grundfrage aller Kulturen. Welche Antworten kennt das magische Weltbild der Indianer Amerikas, deren Naturwissen immer mehr Menschen im Westen fasziniert? Frederik Hetmann, ein ausgewiesener Kenner der indianischen Kultur, erzählt, stellt Texte und Mythen vor, analysiert Rituale: ein Buch, das dem Geheimnis indianischer Schamanen auf der Reise in die Anderswelt näherkommt.

Die Erde ist unsere Mutter

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Traditionelle Praktiken und geheimes Wissen der Indianer erinnern uns daran, daß wir harmonischer mit unserer Umwelt, mit unserer Zeit, mit Leid und Tod, ja mit uns selbst umgehen können. Frederik Hetmann erschließt die Mythen und Rituale von vier der bekanntesten Stammesverbände, der Sioux, Navaho, Hopi und Pueblo. Vision quest, weibliche Riten und Symbole, die Mysterien von Krankheit und Tod: ein authentisches und umfassendes Bild von der beeindruckenden Vielfalt und der inneren Kraft indianischer Spiritualität.

Route 66

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Hans-Christian Kirsch erzählt hier Geschichten von dem legendären Highway, wie sie in klassischen Reiseführern nicht vor kommen - mit jeder Menge Details und Infos über diese legendäre Straße. Dabei geht der Autor auf das Land, die Leute, ihre Sitten und Bräuche ein. Er schildert kuriose und spannende Dinge welche sich immer auf die Route 66 beziehen. Er berichtet über die Städte, die an der Route 66 liegen. Er schildert historische Begebenheiten - von der Zeit Al Capones in Chicago, über die indianische Vergangenheit in Oklahoma, über das Leben des Folk-Sängers Woodie Guthrie. Das Buch beinhaltet viele Zitate und Auszüge aus anderen Werken und bietet eine gute Grundlage für weitere Recherchen. Eine etwas andere Art Reisebericht, das, was in den neuesten Reiseführern nicht steht, lesenswert und spannend. Eine unterhaltsame Anregung für eine gedankliche Traumreise, aber natürlich auch unentbehrlich zur Vorbereitung auf die große Tour.

Der Kelim der Aphrodite

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Zauberer und Zauberinnnen sind mitten unter uns, nur wir erkennen sie nicht. Robert Suttner ist einer von ihnen. Man kann aber nicht behaupten, er gehöre zu den Großen und Ernsthaften dieser geheimnisvollen Magierzunft. Eines schönen Tages erhält er einen Brief von Sophia, einer guten Freundin. Ihr Hilferuf wird sein Leben von Grund auf verändern. Frederik Hetmann hat einen phantastischen Roman geschrieben, der vergnüglich, kenntnisreich und oft sehr bewegend von dem gefährlichsten aller Versucher erzählt: dem Gedankenverführer.

In Baals Welt

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Hans-Christian Kirsch erzählt, zwischen Fiktion und Dokumentation balancierend, über den jungen Bert Brecht in Augsburg, der den "Baal" und "Trommeln in der Nacht" schreibt, der seine schwangere Freundin Bi ins Allgäu verschickt sieht und trotz Kämpfen zwischen Freikorps und Revolutionäre auf dem Plärrer schiffschaukelt. Baal ist für Brecht eine unmoralische Spielfigur, ein sexbesessener Golem. Mit und in Baal will Brecht die Welt des Bürgertums überwinden und seine eigene Identität finden.

Dies Land ist unser

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Hans-Christian Kirsch (bekannt auch unter dem Namen Frederik Hetman)porträtiert die Leitfiguren der literarischen Untergrundbewegung der 50er und 60er Jahre in den USA und setzt der Beat-Literatur mit liebevoller, aber keineswegs unkritischer und bisweilen ironischer Reverenz ein sehr persönliches Denkmal.

Kristian Menschenhelfer

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Menschenhelfer ist ein Beruf, den es noch nicht gibt. Menschenhelfer ist ein Beruf, den es geben sollte. Kristian will Menschenhelfer werden. Auch in einer Zeit, in der viele Utopien und Ideale untergehen. Nun erst recht. Die Autonome Zone in Hamburg wird aufgehoben, weil sie zu vielen Asylbewerbern Zuflucht geboten hat. Ihre Bewohner werden umerzogen, Kristian macht eine Banklehre, kommt an die Börse nach New York. Während seine Freundin Alana mit ihrer Tochter in die Türkei zurückkehrt, wird Kristian das, was man einen "Yuppie" nennt. Auf der Höhe seines Erfolges steht er gewissenlosen Spekulanten im Weg. Er stürzt ab, wird rauschgiftsüchtig und schafft es schließlich, sich auf ungewöhnliche Weise wieder aus dem Sumpf zu ziehen. Mit List und Phantasie hilft er den Aborigines in Australien, die Stätten ihrer uralten Kultur zu bewahren. Und plötzlich ist er das, was er immer werden wollte: ein Menschenhelfer.

Worpswede

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Im August 1889 kehren die befreundeten Maler Otto Modersohn und Fritz Mackensen dem Akademiebetrieb den Rücken. Sie lassen sich in dem niedersächsischen Dorf Worpswede am Rande des Teufelsmoors nieder, einem Flecken in der Nähe von Bremen, den in dieser Zeit kaum jemand in Deutschland kennt. Die Kollegen Heinrich Vogeler, Hans am Ende und Fritz Overbeck folgen ihrem Beispiel. »Der Erlolg, den die Maler von Worpswede auf der Jahresausstellung im Münchner Glaspalast errangen, hat in der Geschichte der neueren Kunst nicht seinesgleichen«, befand danach ein Kritiker. Ein Bauerndorf wurde zu einem Begriff der Kunstgeschichte. Vollends zum Mythos wurde Worpswede dann, als Rainer Maria Rilke sein Buch über die Künstlerkolonie veröffentlichte. Selbst um die Jahrhundertwende sporadisch in Worpswede lebend, heiratete der Dichter 1901 die Bildhauerin und Malerin Clara Westhoff. Zentrum des künstlerischen Lebens war in jenen Jahren der von Heinrich Vogeler erworbene und umgebaute Barkenhoff. Waren die «Alten Worpsweder noch von den französichen Landschaftsmalern der Schule von Barbizon beeinflußt, gelangte mit Paula Modersohn-Becker die Moderne nach Worpswede. Nach 1945 erlangte der Surrealist Richard Oelze internationale Anerkennung. Heute beeindrucken Künstler wie Waldemar Otto, Frauke Migge und Fritz Meckseper mit Werken, die das Wissen um die Gefährdung des Menschen und der Natur reflektieren. Hundert Jahre nach Ihrer Gründung legt Hans-Christian Kirsch mit diesem Buch eine sich auf exakte Recherchen und bisher unbekannte Aufzeichnungen stützende Darstellung der Künstlerkolonie vor.

Madru

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Es ist die Saga des Großen Waldes und zugleich die Geschichte des "Sternensohns" Madru. Sie handelt vom Baumfrevel, von menschlicher Gier und Herrschaftssucht, sie handelt von grandiosen Abenteuern, von Liebe und magischem Zauber. Mit Hilfe astronomischer Berechnungen wird der sechzehnjährige Madru ausfindig gemacht und am Hof des Fürsten auf seine Aufgabe vorbereitet, das Reich des Großen Waldes - Norrland - zu schützen. Ein Bilderspiel, ein Baumtarot soll ihm helfen, sich für einen der drei Wege zu entscheiden: den Weg des Waldes, den Weg Allwiss oder den der Ritter. Das Baumtarot weist Madru den Weg des Waldes, er wird hineingerissen in eine andere Welt... Ein Roman, vielleicht. Eine Sinnsuche, ja, aber eine mutige und verrückte. Und ganz bestimmt ein modernes phantastisches Märchen, in dem wir etwas von uns, den Ängsten und unseren verborgenen Kräften kennenlernen.

Die Freuden der Fantasy

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Warum lesen so viele Linke den »Herrn der Ringe« von Tolkien, der sich selbst doch als völlig unpolitisch bezeichnete? Warum distanzierte sich Michael Ende von der Verfilmung seiner »Unendlichen Geschichte«? Wie steht es um den literarischen Wert all der Bücher um Zwerge, Elfen und Zauberringe, die unentwegt ihren Platz auf den Bestsellerlisten behaupten? Und vor allem: Was ist eigentlich der Lesespaß bei der Fantasy-Literatur? Hetmanns Buch ist eine Streitschrift in Sachen Phantasie gegen die Zwänge und Manipulationen des Kulturbetriebs. Sie gibt Maßstäbe an die Hand, die dem Leser helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen, Triviales von literarisch Anspruchsvollem zu unterscheiden.

Preis der Freiheit

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Frederik Hetmann berichtet von seiner Reise nach Kuba.

Bettina und Achim

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Bettina Brentano und Achim von Arnim - zwei junge Leute im frühen 19. Jahrhundert, unterschiedlich in Temperament und Herkunft, unkonventionell und überzeugt von der Notwendigkeit weiblicher und männlicher Emanzipation.- Bettina und der Dichter Achim von Arnim (1781-1831) scheuten sich lange, eine feste Bindung einzugehen, weil sie an vielem als nur aneinander interessiert waren. Hetmann macht die 200 Jahre zurückliegenden Ereignisse einem jungen Lesepublikum verständlich und nachvollziehbar. Er weckt Interesse für eine geistvolle Epoche, in der man Berühmtheiten wie Goethe, Tieck, der Günderode, Bettinas Bruder Clemens, ihrem Schwager Savigny und anderen begegnet.

William Morris, ein Mann gegen die Zeit

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William Morris (1834-1896) "Von einem Menschen will ich reden, wie es vorher keinen gab. Er verkörperte eine Rolle in der Geschichte, die vor ihm niemand verkörpert hatte. Eine so weitreichende, so vielfältige, so umstürzende Rolle, daß einem schwindlig wird, wenn man allein an die Menge der Arbeit denkt, die er zu leisten hatte. Ein einziger Mensch, der ein vollendeter Dichter war, ein vollendeter Kunsthandwerker, der alle Gewerbe der Kunst ausübte, und darüber hinaus ein glühender, aufrechter und tätiger Sozialist war: William Morris..." (Henry van de Velde)

Traumgesicht und Zauberspur

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Spannend und geistreich informiert Frederik Hetmann, der bekannte Märchenexperte, über wesentliche Aspekte der Märchendeutung: - Geschichte der Märchen - Märchen und Fantasy - Die Klassiker Perrault, Grimm u.a. - Das neue Interesse am Märchen - Methoden der Märchendeutung mit einem Beitrag von Marie-Louise von Franz - Kleine Psychologie des Märchenerzählens mit Beiträgen von Sigrid Früh und Wolfdietrich Siegmund - Heilsame Wirkungen: (Nicht nur) Kinder brauchen Märchen Märchen und Märchendeutung erleben und verstehen

Jesus, ein Mann aus Nazareth

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Wie war das denn nun eigentlich, damals vor 2000 Jahren? Dieser Jesus von Nazareth - hat er wirklich gelebt? Sind die Berichte der Evangelien fromme Legende? Für was hielt sich Jesus selbst: Für den Messias, den Sohn Gottes, den Menschensohn? Was hat er uns zu sagen? Betrifft seine Botschaft uns noch? Ist sie wichtig? Diesen Fragen geht Frederik Hetmann nach. Und findet Antworten, die zum Teil verblüffen, zum Teil nachdenklich machen, auf jeden Fall aber Diskussionen anregen werden.