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Ulrich Herbert

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Born September 24, 1951 (74 years old)
Düsseldorf, Germany
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German historian

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Hitler's foreign workers

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This is an account of the most important instance of forced labor by foreign workers outside their own country in the twentieth century, when millions of workers from the USSR, Poland, France, Czechoslovakia, Italy and elsewhere toiled in the service of the Nazi regime. The workers are examined first from the viewpoint of the Nazi leadership, the entrepreneurs and the authorities, and second through the eyes of the workers themselves. The Nazis could pursue World War II only by replacing the skilled German workers who had been sent off as soldiers by a foreign work force brought to Germany and employed in agriculture and industry. After this scheme had failed to work on a voluntary basis, from the spring of 1940 huge numbers of foreign workers were brought to Germany by force. By 1944 one in three members of the German work force was a foreign forced laborer. In total, more than 12 million such laborers were put to work, for varying periods. The monthly peak was reached in August 1944 when 7.8 million were working, of whom 5 million were civilians and 2.8 million prisoners of war. This is the first major study of what in effect was slave labor on a massive scale, whose reverberations are still felt today in current debates about work compensation and the legacy of the Third Reich.

Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland

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Saisonarbeiter, Fremdarbeiter, Gastarbeiter, Flüchtlinge – jeder dieser Begriffe markiert eine Etappe in der Geschichte der deutschen Ausländerpolitik. Ausländer waren niemals nur willkommene Arbeitskräfte. Stets waren sie auch Objekte wirtschafts- und bevölkerungspolitischer Kalkulationen sowie Zielscheibe völkischer und rassistischer Diffamierungen. Erstmals zeichnet Ulrich Herbert in dieser Darstellung vom Kaiserreich bis zur Ära Kohl die Geschichte einer Politik nach, deren Ambivalenzen bis heute wirksam sind. (Quelle: [Perlentaucher](

Nationalsozialistische Vernichtungspolitik, 1939–1945

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Die Erforschung der nationalsozialisischen Vernichtungspolitik ist in Bewegung geraten. Nicht so sehr Theorien und Interpretationen stehen dabei im Vordergrund als vielmehr Untersuchungen auf dichter empirischer Grundlage, die die bisherigen Kenntnisse über den „Holocaust“ erheblich erweitern und in vielen Punkten revidieren. Dies gilt insbesondere für das konkrete Vorgehen der Deutschen in den einzelnen Regionen Mittel- und Osteuropas. In diesem Band werden wichtige Ergebnisse solcher Forschungen vorgestellt. Die Autoren befassen sich mit der Entwicklung in Polen, der Sowjetunion, in Serbien und in Frankreich. Sie untersuchen vornehmlich die verschiedenen Antriebskräfte des deutschen Vorgehens in den einzelnen Besatzungsregionen. Dabei erweist sich die seit langem mit großem Aufwand geführte Diskussion, ob der Holocaust als „Vollzug einer Weltanschauung“ zu verstehen sei oder als Prozeß der allmählichen Radikalisierung, als nurmehr wenig hilfreich. Es ergibt sich vielmehr ein Gesamtbild, in welchem situative Elemente und allmähliche Radikalisierungsprozesse vielfältig mit sich verändernden politischen, wirtschaftlichen und militärischen Zielsetzungen und ideologischen Überzeugungen verknüpft sind. Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik erweist sich dabei nicht als geheimes Geschehen, sondern als Teil der deutschen Eroberungs- und Besatzungspolitik in Europa. Die Beiträge sind mit einer Ausnahme aus einer aufsehenerregenden Vortragsreihe am Historischen Seminar der Universität Freiburg im Winterse mester 1996/97 hervorgegangen.