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Rafik Schami

Personal Information

Damascus, First Syrian Republic
Also known as: رفيق شامي, Рафик Шами
35 books
3.3 (3)
68 readers

Description

Syrian-German author and chemist.

Books

Newest First

Die dunkle Seite der Liebe

5.0 (1)
10

Über dem Tor der Pauluskapelle in Damaskus hängt eines Morgens ein Toter. Bei dem Ermordeten handelt es sich um einen muslimischen Offizier. Als Kommissar Barudi die Witwe verhören will, wird ihm der Fall vom Geheimdienst entzogen. Heimlich recherchiert er weiter und findet das Tatmotiv: eine Blutfehde zwischen den Clans der Muschtaks und der Schahins. In vielerlei Facetten schildert Schami den eskalierenden Wahnsinn von Hass und Gewalt und die akute Bedrohung für den, der sich dem Diktat der Sippe nicht beugt. Zugleich erzählt er in poetischen Geschichten von einer Liebe, die eigentlich nicht sein darf, weil Versöhnung nicht vorkommt in den alten Familienstrukturen, und vom Mut der Liebenden, denen der Tod droht und die dennoch die Unterdrückung ihrer Leidenschaft nicht zulassen wollen.

Mit fremden Augen

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1

»Der Palästinakonflikt ist nicht irgendein Konflikt. Er ist die Wunde, die mein Leben schmerzhaft begleitet und prägt. Und so, wie jeder Araber ein Stück Wüste mit sich trägt, tragen viele Araber und Juden diese Wunde mit sich. Auch wenn ich seit über dreißig Jahren in Deutschland in Sicherheit und Frieden lebe, meldet sich dieser Konflikt Woche für Woche mit Hartnäckigkeit zurück.«/Rafik Schami »Manchmal denke ich, das Lachen ist ein Nomade – seßhaft ist die Trauer.«/Rafik Schami Rafik Schamis sehr persönlich und poetisch geschriebene Tagebuchnotizen umfassen den Zeitraum von Oktober 2001 bis Mai 2002. Schami beschäftigt sich in seinen Aufzeichnungen sehr direkt und kritisch mit wichtigen Aspekten der Terroranschläge vom 11. September 2001, des Palästinakonflikts und der arabischen Welt. Der Autor entwirft dabei ein buntes Kaleidoskop nachdenklicher, aber auch humorvoller und ironischer Impressionen – getragen vom Wunsch nach einer friedlichen Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern. Ein bewegendes und aufrüttelndes Buch!

Der Fliegenmelker und andere Erzählungen

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Geschichten aus dem Damaskus der fünfziger Jahre. Rafik Schami erzählt vom Leben der Menschen dort, von Liebe und List, von Arbeit und Vergnügen in dieser unsicheren Zeit. Ein alter Orangenbaum wuchs bis zum Dach des ersten Stocks hoch. Dort wohnten Salma und ihr Mann. Sie war die schönste Frau der Straße... Es war eine arme Gegend, in der es kein Kino und natürlich noch kein Fernsehen, sondern allenfalls Radio gab. Man lebte von der Hand in den Mund und amüsierte sich, so gut es ging.

Der ehrliche Lügner

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Ein Circus kommt in die alte, arabische Stadt Morgana. Den weißhaarigen Geschichtenerzähler Sadik erinnert das an seine Jugend, als er im Circus India mit seinen farbenprächtigen Erzählungen das Publikum verzauberte. Und verzaubert war er selbst von der Seiltänzerin Mala, seiner großen Liebe...

Die Sehnsucht fährt schwarz

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»Als ich dort angefangen habe, war ich der erste Ausländer im Betrieb. Später kamen Jugoslawen und Türken dazu, aber am ersten Tag haben mich die Leute angeglotzt, als wäre ich von einem anderen Stern...« Rafik Schami schreibt vom täglichen Leben der Arbeitsemigranten bei uns, von Heimweh und Diskriminierung, von Einsamkeit und Mißverständnissen, von Behördenkrieg und Sprachschwierigkeiten. Aber auch von manchem kleinen Sieg über den grauen Alltag.

Eine Hand voller Sterne

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Ein Bäckerjunge in Damaskus führt Tagebuch - und wird zum Untergrundjournalisten. Über mehrere Jahre führt ein Bäckerjunge in Damaskus ein Tagebuch. Es gibt viel Schönes, Poetisches und Lustiges zu berichten aus der Stadt, in der Menschen so vieler Nationalitäten miteinander leben: Vom alten Kutscher und Geschichtenerzähler Salim, von seiner Liebe zu Nadja und vom Basar, auf dem die Mutter Meisterin im Handeln ist. Aber es gibt auch Armut, Ungerechtigkeit und politische Verfolgung in der Stadt. Der Bäckerjunge wird zum Journalisten - im Untergrund.

Erzähler der Nacht

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Kutscher Salim, der beste Geschichtenerzähler von Damaskus, verstummt plötzlich. Nur sieben besondere Gaben können ihn erlösen. Seine Freunde finden allmählich heraus, welche Gaben gemeint sein könnten - die schönsten, die es gibt: Geschichten!

Das Schaf im Wolfspelz

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Neun neue Märchen und Fabeln, die bunt und poetisch erzählen, was ein Schaf mit einem Wolfspelz zu tun hat und warum eine Zwiebel uns tatsächlich zum Weinen bringt. Rafik Schamis Erzählungen sind leicht, obwohl es sich um Gleichnisse für oft sehr bittere gesellschaftliche Zustände handelt. Überraschend ist die Originalität seiner Gleichnisse.

Das letzte Wort der Wanderratte

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Rafik Schami versteht es, uns zum Lachen und zum Träumen zu bringen - und zum Nachdenken über die Dummheiten und Verrücktheiten unserer Zeit. Was hat eine Wanderratte ihrem Volk oder vielmehr uns zu sagen? Auf solche Fragen weiß Rafik Schami sehr überraschende Antworten - mit scharfer zeitgenössischer Zunge.

Der geheime Bericht über den Dichter Goethe, der eine Prüfung auf einer arabischen Insel bestand

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Eine spannende Entdeckungsreise durch Goethes Werk Der 26. Mai 1890. Herrenlos treibt der britische Segler Black Prince im Persischen Golf. Perlentaucher, die sich dem Schiff vorsichtig nähern, machen eine grausige Entdeckung. Die Besatzung wurde getötet. Die ganze Region ist in Aufruhr. Es gibt nur zwei Überlebende, die sich an Land retten können: Thomas und seine Mutter, eine deutsche Fürstin. Auf der Insel Hulm finden sie Asyl und der Junge freundet sich bald mit Hakim, dem Sohn des Sultans, an. Hakim träumt von einer friedlichen Welt, und als er selbst Sultan wird, beschließt er, das Haus der Weisheit zu bauen, um einen Dialog zwischen Ost und West zu entfachen. In der Bibliothek dieses Hauses sollen nur die besten und spannendsten Bücher der Weltliteratur stehen. Thomas, der seit langer Zeit Prinz Tuma genannt wird, studiert die Literatur Deutschlands in Berlin. Als er zurückkehrt, hat er die Werke Goethes im Gepäck. Vor einer großen Kommission muss er fortan berichten und jede Nacht entscheidet die Kommission, ob er einen weiteren Vortrag halten darf. In neun Nächten stellt der junge Prinz die Werke Goethes vor: Er erzählt von Wilhelms Meisters Lehrjahren, Reineke Fuchs, von Werther und seiner unglücklichen Liebe, vom Erlkönig und dem Zauberlehrling. In diesen neun Nächten zieht der Prinz Tuma nicht nur die Kommission, sondern auch den Leser in seinen Bann.

Damaskus

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Rafik Schami wurde in Damaskus geboren, seine Schwester Marie Fadel lebt noch heute dort. Die beiden stellen uns ihre Heimatstadt, deren Kultur und Geschichte vor. Vor allem aber erinnert dieses Buch an die Schönheit der Damaszener Altstadt und die Vielfalt der damit verbundenen Lebensgeschichten. Von christlichen, jüdischen und muslimischen Prachtbauten wird erzählt, von den Suks und Hamams, von Teppichhändlern und Obstverkäufern. All das wird so lebendig, dass man bei der Lektüre meint, Kardamom und Koriander auf dem Gewürzmarkt zu riechen und die Rufe der Straßenverkäufer und Kaffeehauserzähler zu hören. Zahlreiche Originalrezepte laden ein, die traditionsreiche arabische Küche kennenzulernen.

Damals dort und heute hier

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Im Gespräch mit Erich Jooß erzählt Schami von seiner eigenen Erfahrung mit Fremdsein und vom Reichtum des "anderen".

Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm

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Die kleine Tochter versteht ihren Papa nicht. Der ist nämlich groß und stark und kann fast alles, sogar zaubern, aber vor Fremden hat er trotzdem Angst. Ihre Freundin Banja stammt aus Tansania, was Papa allerdings nicht weiß. Was wäre, wenn sie ihn einfach zu Banjas Geburtstag, zu dem all ihre Verwandten kommen, mitnimmt?

„Wie sehe ich aus“, fragte Gott

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Ein humorvoller Zauberer Gott will wissen, wie seine Geschöpfe ihn sehen. Er fragt die Wolke, den Schmetterling, den Fisch, die Schildkröte und das Atom. Auch die Jasminblüte, die Maus und den Regenbogen. Ihre Antworten bezeugen die wunderbare Verbindung von Geschöpf und Schöpfung. So weiß sich die Wolke bewegt, der Schmetterling mit Schönheit gesegnet, die Maus geschützt, und der Regenbogen ist sicher, dass sich hinter Gott nur ein unvorstellbar humorvoller Zauberer verbergen kann. Am Ende fragt Gott ein kleines Mädchen und einen alten Maler. Über deren Antworten muss er allerdings gründlich nachdenken . . .

Geheimnis

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Geheimnisse werden gehütet, gepflegt, und zärtlich gehegt - und sie sind der Stoff, aus dem die Literatur gemacht ist. Schriftsteller eignen sich Geheimnisse an und erschaffen dabei neue, nähern sich den Ambivalenzen, Unsicherheiten und Nuancen unseres Lebens, dem Dunklen und Zwielichtigen, dem Gefährdeten und Fragilen, mit denen das Geheimnis verwandt ist. Root Leeb, Monika Helfer, Franz Hohler, Michael Köhlmeier, Natasa Dragnic und Rafik Schami spüren in den Kurzgeschichten dieses Bandes dem Geheimnis in all seinen Erscheinungsformen nach, erzählen kunstvoll und sensibel von Spannungsfeldern, die uns alle bewegen: Öffentlichkeit und Intimität, Macht und Ohnmacht, Licht und Schatten. Ein literarisches Abenteuer und ein großes Lesevergnügen!

Die Geburt

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Ein heller Stern am Himmel, ein ärmlicher Stall, Ochs und Esel und in der Krippe das Kind, in Windeln gewickelt, davon erzählt die Bibel. In Rafik Schamis Geschichte geschieht des Weihnachtswunder von Bethlehem im Hier und Jetzt. Unter einer Brücke in einem Auto. Die junge Studentin Mariam bekommt in einer eiskalten Winternacht ihr erstes Kind. Yusuf, ein Cousin ihres Mannes, läuft überstürzt los, um Hilfe zu holen. Und kehrt zurück mit einer Schar ganz ungewohnter Könige und Hirten: eine Eritreerin, eine Vietnamesin, eine blonde Rumänin und ein Nigerianer. Dazu deren Familien und das, was sie an Gaben tragen können und haben: Tücher, Decken und ärmliche Reserven aus der Küche. Eine herzerwärmende Geschichte, die zeigt, was nötig ist, damit Weihnachten werden kann: Nicht Planung und Kommerz, sondern Liebe, Vertrauen und ein bisschen Wunder.

Die Farbe der Worte

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Füreinander geschaffen, miteinander verbunden: Dieser Band vereint ganz wunderbare Kurzgeschichten Rafik Schamis mit kraftvollen Bildern Root Leebs. Exklusives Extra der exquisit ausgestatteten Jubiläumsausgabe: Fünf neue literarische Kleinode des weltbekannten Erzählers - natürlich zusammen mit den eigens entworfenen, kongenialen Illustrationen der einfühlsamen Künstlerin. Mit feinem Humor lässt Schami hier den Großvater auftreten, der Kapitän zur See war und selbstverständlich nie log, beobachtet den alten Baum, der gern mit bunten Bällen spielt und berichtet von Elias, der immer weiter schrumpft und schließlich als i-Punkt in das schönste Wort der Welt flüchtet: Paradies. Eine Entdeckungsreise der besonderen Art zur Farbe der Worte, zur Sprache der Bilder und zur Harmonie einmalig schöner Zweiklänge ...

Eine deutsche Leidenschaft namens Nudelsalat

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Seit beinahe vierzig Jahren lebt Rafik Schami nun schon in Deutschland, seinen staunenden und kritischen Blick auf den deutschen Alltag hat er dabei nicht verloren. Unnachahmlich charmant erzählt er in den teilweise erstmals veröffentlichten Erzählungen aus den Jahren 1990 bis 2010 von den Deutschen und ihren sprachlichen Eigenheiten, wundert sich über die unerschütterliche Konsequenz, mit der deutsche Gäste bei Einladungen selbst gemachten Nudelsalat mitbringen, muss erfahren, dass ein Kaufhaus kein Basar ist, verrät, warum er kein Amerikaner wurde, und schließt beinahe Freundschaft mit der sprechenden Stubenfliege Subabe. Rafik Schami ist ein begnadeter Erzähler: Mit Worten schafft er Bilder wie kaum ein Zweiter, vermag Gerüche und Geräusche heraufzubeschwören und die Atmosphäre förmlich greifbar zu machen mündliches Erzählen in schriftlicher Form.

Milad

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Milad hat nicht viel Glück in seinem Leben, doch einmal erscheint ihm in einer Höhle eine wunderschöne Fee und verspricht ihm einen Schatz, falls es ihm gelingt, einundzwanzig Tage lang hintereinander satt zu werden. Schami erzählt mit Witz und Ironie, wie Milad versucht, die Aufgabe zu erfüllen. Sein Weg ist gekreuzt von Gaunern und Despoten, er kommt ins Gefängnis und ins Bordell, und immer wieder wird sein Glück verhindert. Erzählt in der traditionellen Märchenform, blitzt in diesem hintergründigen Roman Schamis immer die Wirklichkeit seiner arabischen Heimat durch.