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Jan 1, 1961 — —· 65 yrs

GERMANY AUTHOR · ANARCHISM

Lou Marin

Also known as: Reinhard Treu

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German journalist, translator and author

Germany, Germany

By the holy waters of the Jumna, near New Delhi, almost a million people waited in the sun for the funeral procession to reach the cremation grounds.

— from Gandhi

Most acclaimed

#1

Rirette Maîtrejean

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Rirette Maîtrejean (1887–1968), Anarchafeministin und Individualanarchistin im französischen Milieu libre vor dem Ersten Weltkrieg, wandte sich in ihren Souvenirs d’anarchie (1913) entschieden gegen anarchistische Attentate und Raubüberfälle, von denen besonders die „Affäre Bonnot“ bis heute erinnert wird. Die daraus entstandenen konfliktgeladenen Diskussionen führten zur Schwächung der anarchistischen Massenbewegung beim Kriegseintritt Frankreichs 1914. Die staatliche Repressionswelle traf nicht nur das vielfach von Anarchafeministinnen geprägte lebensreformerische und individualanarchistische Milieu, sondern zwang auch alle anderen anarchistischen Strömungen (u.a. Syndikalismus, kommunistischer Anarchismus) dazu, Stellung zu beziehen. Rirette Maîtrejean argumentierte in den Zwanziger- und Dreißigerjahren gegen ihren ehemaligen Lebenspartner und Gesinnungsgenossen Victor Serge, als dieser als Konsequenz aus dem gescheiterten „Illegalismus“ den Staatsterror der jungen Sowjetunion befürwortete. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg begegnete sie Albert Camus, der ihre Erfahrungen in seiner Kritik des Nihilismus ausformulierte. Diese Biographie mit einer Auswahl übersetzter Artikel bietet die Möglichkeit, sich mit Leben und Werk der bisher im deutschsprachigen Raum unbekannten Rirette Maîtrejean auseinanderzusetzen.

#2

Gandhi

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Mohandas Karamchand Gandhi (1869–1948) und seine gewaltfrei-revolutionären Massenkampagnen in Indien gegen die britische Kolonialmacht sind noch immer eine weltweite Inspirationsquelle und ein emanzipatorischer Gegenpol zu gewaltverherrlichenden und kriegstreiberischen Tendenzen. In diesem Buch werden staatskritische und pro-anarchistische Stellungnahmen Gandhis in Texten aus drei Jahrzehnten dokumentiert. Auf dieser inhaltlichen Grundlage wird auch auf die Vorwürfe eingegangen, Gandhi sei angeblich „Rassist“ oder „Verteidiger des Kastensystems“ gewesen. Dass diese Vorwürfe haltlos sind, wird durch die hier vorliegenden Texte deutlich. Sie zeigen, wie sich Gandhis Positionen entwickelten und radikalisierten: bereits ab 1908 in Südafrika im Kollektiv mit jüdischen Gewaltfreien, ganz besonders aber während der drei Jahrzehnte des anti-kolonialen Kampfes in Indien. Abschließend wird anhand der aktuellen sozialen Bewegung für Landrechte am Beispiel von Ekta Parishad gezeigt, dass sich diese auf den Salzmarsch Gandhis bezieht und die gewaltfrei-libertäre Tradition noch immer relevant für die Kämpfe von unten im heutigen Indien ist.

#3

Can We Save True Dialogue in an Age of Mistrust? The encounter of Dag Hammarskjöld and Martin Buber

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Dag Hammarskjöld und Martin Buber haben sich drei Mal zwischen 1958 und 1961 getroffen. Sie sprachen über die Möglichkeiten eines echten Dialoges in der politisch und kulturell kontrovers zusammengesetzten Vollversammlung der Vereinten Nationen, in der durch den Kalten Krieg eine Atmosphäre des allgemeinen Misstrauens herrschte. Hammarskjöld beobachtete eine „Mauer des Misstrauens“, die zwischen den Supermächten, deren Vertretern bei den Vereinten Nationen und ihren mit Propaganda vollgestopften Reden herrschte. Buber beschreibt die zwischenmenschlichen Beziehungen, die durch die nukleare Bedrohung, den Palästinakonflikt und den Kalten Krieg entstanden waren, als „Zeitalter des Misstrauens“. (Quelle: [Perlentaucher](

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