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Herbert W. Franke

Personal Information

Vienna, Austria
Also known as: Sergius Both, Peter Parsival
45 books
4.0 (1)
30 readers

Description

Österreichischer Physiker, Sachbuchautor und Science-Fiction-Schriftsteller, außerdem aktiv in den Bereichen Zukunftsforschung, Höhlenforschung sowie Computergrafik und Computerkunst. Franke pflegte einen klaren und sehr nüchternen Stil. Immer wiederkehrendes Motiv seiner Romane und Erzählungen ist die Frage nach dem Wesen der Realität, auf die es keine endgültige Antwort gibt. Ein weiteres bestimmendes Thema in Frankes Werken ist die ausweglose Situation von Individuen in zunehmend technisierten, durchorganisierten und totalitären Welten der Zukunft, wobei Franke seine Visionen aus schon vorhandenen Trends und Technologien unserer Zeit komponiert. Als übergeordnete philosophische Frage, die Franke in nahezu jedem Werk zumindest am Rande berührt, kann die Weiterentwicklung von Zivilisationen angesichts der immer weiter verbesserten technischen Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung betrachtet werden. Quelle: Wikipedia-Artikel zu Herbert W. Franke

Books

Newest First

Flucht zum Mars

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Im 23. Jahrhundert fliegt eine achtköpfige Gruppe zu einem Erlebnisspiel auf den Mars. Ihre Aufgabe besteht darin, die Insignien der letzten chinesischen Kaiserdynastie zu bergen und auf die Erde zurückzubringen. Im Zuge des Ost-Westlichen Krieges hatten die Chinesen auf dem Mars eine Station eingerichtet, die "Festung", in der sie neben dem Goldschatz vor allem Nuklearwaffen und Militärroboter lagerten und die nach einem eventuell verlorenen Krieg als eine Art Refugium dienen sollte. Anfangs glauben die meisten Teammitglieder an eine Simulation, doch als sich herausstellt, dass sie gefahrvollen Situationen ausgesetzt werden und überhaupt kein Kontakt zur Erde besteht, wird aus dem Spiel bitterer Ernst. Als bei eine Minenexplosion das Raumschiff lahmgelegt wird und sie sich zu Fuß durchschlagen müssen, entführen Androide nach und nach sämtliche Teammitglieder, mit Ausnahme von Alf und Sylvie, denen es gelingt, in die Festung einzudringen und einen Teil ihrer Gefährten zu befreien. Doch Ramses, ihr selbsternannter Anführer, treibt ein merkwürdiges Spiel und weiß viel mehr über ihre Expedition, als er zugibt ...

Das Gedankennetz

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Eine Formation von Raumschiffen fliegt wie ein Vogelschwarm durch den Weltraum. Die Wissenschaftler, die sich an Bord eines dieser Schiffe befinden, versuchen mit ihrem Computer, die Intelligenz unbekannter Wesen eines fremden Planeten zu prüfen. Aber das Experiment wirkt sich verhängnisvoll aus. Die Vergangenheit wird lebendig, und die fremden Wesen ergreifen die Initiative – sie zwingen die Besatzung, das Raumschiff zu verlassen. Diese dramatische Ausgangssituation bildet den Rahmen für eine abenteuerliche, zum Nachdenken anregende Geschichte, in der einige Menschen einen verzweifelten Kampf gegen die psychotechnischen Eingriffe einer alles nivellierenden Staatsmacht führen.

Zentrum der Milchstraße

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Jetzt sind es keine Glaswände mehr, sondern Fenster. Direkt vor ihnen, dort, wo vorhin der große Bildschirm war, können sie direkt in den Sternenraum blicken. Und die Sterne bewegen sich nun auf sie zu, zuerst langsam, dann immer schneller - bis sie sich inmitten eines allesumfassenden Strahls von Sternen befinden.

Spiegel der Gedanken

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Als Gegenstück zu seinem Debütwerk Der grüne Komet (1960) legt der bekannte Autor eine neue Sammlung von 65 Erzählungen vor, in denen er sein Thema Der Mensch contra intelligente Maschinen weiterentwickelt.

Der Orchideenkäfig

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Eine tote Stadt auf einem fernen Planeten, zwei Gruppen von Menschen, die sie zu erforschen versuchen. Schritt für Schritt dringen sie ein – in den äußeren Ring mit den Bauwerken einer ultramodernen Technik, in die halbverfallene mittelalterliche Innenstadt und schließlich in das geheimnisumwitterte Zentrum. Aber ist die Stadt wirklich tot? Die Fabriken beginnen wieder zu arbeiten, die Automaten greifen ein, und irgendwo im Hintergrund liegt noch etwas verborgen, das vielleicht wieder erwachen könnte. Sind es Menschen oder fremdartige Maschinenwesen?

Dea Alba

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Dieser Roman ist der Versuch einer Beschreibung von etwas Fremdem, für das es eigentlich keine Worte gibt. Grundlage für diesen Roman ist ein musikalisches Werk der Formation SOFTWARE, das 1988 auf die neuen Klangfarben der Elektronik setzte und experimentelle Poesie einarbeitete. »Dea Alba ist das konsequente Ergebnis einer Zusammenarbeit von zwei Autoren, für die Fantastik von heute schon die Wirklichkeit von morgen ist. Franke und Weisser schufen ein neues Medium aus Worten und Klängen, das eine Tür öffnet zu einem neuen Raum mit neuen Türen, in denen Intellekt und Emotion in faszinierender Weise zusammenfinden …«

Hiobs Stern

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Irgendwo, an einer Stelle, die niemand kennt, soll es noch Gefängnisse geben - aus einer Zeit, als man Verbrecher nicht zu heilen versuchte, sondern sie ihrer Freiheit beraubte, Kerkerzellen, Verliese, ein Dahinvegetieren bei Wasser und Brot, fern der Sonne und dem Licht ...

Planet der Verlorenen

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Kaum hat sich der frustrierte Abenteurer Petrik Ombra auf einem unbewohnten exotischen Planeten häuslich niedergelassen, als er auch schon am eigenen Leibe spürt, wie die Welt mit jenen umspringt, die sich vorgenommen haben, ihr zeitweilig Ade zu sagen. Ehe er sich versieht, wird er in eine Intrige von kosmischen Ausmaßen hineingezogen: Eine Gruppe junger Wissenschaftler, die unter extremen Bedingungen in einem von der Außenwelt abgekapselten unterirdischen Reich an einer schrecklichen genetischen Krankheit leidet, sieht sich plötzlich – wie auch Ombra – heftigen Attacken von Gaunern, ihrem vermeintlichen Wohltäter und der Rettung durch ein neues Medikament gegenüber …

Der Atem der Sonne

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Diese Kurzgeschichtensammlung vereinigte seinerzeit bereits vorgelegte Erzählungen, darunter die mit dem Kurd-Laßwitz-Preis als beste SF-Geschichte des Jahres ausgezeichnete Titelerzählung, mit Texten, die zum ersten Mal erschienen. In der Science-Fiction kommt gerade kürzeren Erzählungen eine besondere Bedeutung zu; in ihnen lassen sich denkmögliche Situationen pointiert herausstellen, dramatisch zugespitzt, und in ihren paradoxen Konsequenzen ausloten. Gerade im Entwerfen einer dramaturgisch interessanten Situation, die dem Leser das Vergnügen des Weiterdenkens bietet, war Franke Meister. Abgesehen vom SF-typischen Themenkreis konzentriert sich diese Sammlung auf ein besonderes Thema: das Durchspielen und Ausmalen der ungeheuerlichen, aber auch neue Freiheiten eröffnende Möglichkeiten des Computers. Diesem geradezu unerschöpflichen Thema vermag Franke immer wieder neue Perspektiven, überraschende Ausblicke abzugewinnen. Diese Geschichten unterhalten, sind aber zugleich auch eine Einübung in die offenen Möglichkeiten der Zukunft.

Die Kälte des Weltraums

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Eine neue Eiszeit ist ausgebrochen; lediglich bescheidene Reste der menschlichen Bevölkerung leben noch in Raumstationen und in Siedlungen auf dem Mond. Auf einer einsamen Bergspitze liegt ein Hotel, das im Sommer als Erholungszentrum für Touristen dient. Im Winter ist es normaleweise verlassen, doch diesmal sind einige zurückgeblieben. Sie gehören zu denjenigen, die kürzlich aus dem Kälteschlaf geweckt wurden, einem Schlaf, der seinen Beginn vor der Eiszeit hatte ...

Transpluto

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Ein Raumschiff, unterwegs zu fernen Welten, über den Pluto, das Sonnensystem hinaus. Eine kleine Welt für sich mit einer kühnen Besatzung, die es wagt, den interstellaren Abgrund zu bezwingen. Vergnügungsreise oder ernste wissenschaftliche Expedition? Gibt es an Bord des Schiffes noch offene Horizonte im Gegensatz zu den verwalteten Planetenwelten? Oder werden auch die Astronauten manipuliert? Merkwürdigen Phänomenen sehen sich die Männer und Frauen des Schiffes im All gegenüber, Erscheinungen, die der klassischen wie der Einsteinschen Physik Hohn zu sprechen scheinen. Gibt es draußen in der Leere, wo nichts sein sollte, etwa auch Planeten? Sogar solche mit irdischem Abfall? Verwirrender und verwickelter noch als früher baut der Autor dieses gedankliche Vexierspiel auf, virtuos spielt er mit Illusionen und der Realität und spart dabei auch mystische Erfahrungen nicht aus. Spielerisch stellt Franke die fiktionale Realität in Zweifel und setzt andere an ihre Stelle, in einem Verfahren, das nahezu surrealistisch zu nennen ist, aber dennoch die Naturwissenschaft nicht preisgibt.

Der Elfenbeinturm

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In Zukunft herrscht ein perfektionierter Weltstaat. Dennoch sind nicht alle Menschen zufrieden, eine Gruppe von Revolutionären will die Weltregierung stürzen, die ihren Sitz auf dem Mond hat. Der Plan der Machtübernahme scheitert, aber den Aufständischen gelingt es im letzten Moment, sich eines Raumschiffes zu bemächtigen und in die Tiefen des Weltalls zu fliehen. Doch auch innerhalb dieser kleinen Gruppe von Gleichgesinnten erweisen sich die Unterschiede als unüberwindbar, gelingt es nicht, die gesellschaftlichen Probleme zu lösen. Ein Neubeginn auf einem Planeten nimmt nach einem hoffnungsvollen Start eine schlimme Entwicklung, die alten Probleme, welche die Menschen schon auf der Erde geplagt haben, brechen wieder auf. Um ihr Überleben als Kulturwesen zu sichern, müssen die Menschen zu einer ungewöhnlichen Methode greifen.

Keine Spur von Leben…

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Konfrontation mit dem Unbekannten — das ist ein Thema, mit dem sich Herbert W. Franke immer wieder beschäftigt, in seinen Geschichten und Romanen ebenso wie in seinen Hörspielen. Diese Art der Übermittlung von Science-Fiction-Ideen erscheint ihm besonders günstig: auf der einen Seite die Konkretisierung im Akustischen, auf der anderen Seite die Herausforderung an die visuelle Fantasie des Hörers. Dadurch werden Gedankenbilder initiiert, die kein Fernsehspiel, kein Film realisieren kann. Wenn bei der schriftlichen Wiedergabe auch der Reiz der hörbaren Kulisse fehlt, so bleibt doch die Faszination des scheinbar Fantastischen erhalten.

Tod eines Unsterblichen

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Ein Sarg auf dem Transport durch den Weltraum, Havarie in der Nähe eines verbotenen Planeten, Militärs bei sinnlosen Planspielen, Wissenschaftler, die ihre Ergebnisse systematisch vernichten, und ein zum Sterben verurteilter Unsterblicher – das sind einige Szenenbilder aus dem Roman von Herbert W. Franke. Die Welt, die er beschreibt, könnte ein Gefängnis sein, eine Kaserne oder eine Heilanstalt, auf jeden Fall ist sie ein Albtraum der Irritation, ein Netzwerk aus Täuschung und Intrige. Und wie schon oft in den Geschichten von Franke ist es ein Einzelner, ein Außenseiter, nur zufällig in eine ungewöhnliche Situation geraten, der sie zu verstehen und sich aus ihr zu befreien versucht. »Tod eines Unsterblichen« – schon der Titel deutet das Widersprüchliche an. Die Logik des Absurden. Neben der Konfrontation mit dem Unbekannten, neben dem gedanklichen Experiment, das jede Science-Fiction-Geschichte sein sollte, ist es auch die surrealistische Szenerie, die den Autor an der Science-Fiction besonders anzieht. Aber Herbert W. Franke ist Naturwissenschaftler, Physiker, und das Fantastische für sich ist ihm zu wenig. Was zunächst sinnlos erscheint, entpuppt sich als notwendige Konsequenz der gesellschaftlichen Struktur einer möglichen Zukunft.

Die Stahlwüste

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Nach einem weiteren Weltkrieg ist die Erde neuerlich in zwei gewaltige, verfeindete Machtblöcke gespalten: Amerika und ein vereintes Europa, beide unter totalitärer Herrschaft. Die Folgen des letzten Krieges sind halbwegs beseitigt, aber außerhalb der Städte erinnern noch die Stahlwüsten an die Auseinandersetzung. Und schon droht ein neuer Krieg, denn das materiell unterlegene Europa plant eine gewaltsame Korrektur der Machtverhältnisse. Dies ist die Geschichte von Ralph, der sich in dem Netz von Intrigen und Gewalt verstrickt und der sich gegen die Manipulation der Massen widersetzt, um einen neuen Weltkrieg zu verhindern ...