Helmut Schmidt
Personal Information
Description
German Social Democratic politician who served as Chancellor of West Germany (1974-1982).
Books
Kindheit und Jugend unter Hitler
Das Unbegreifliche begreifen / Wolf Jobst Siedler -- Gezwungen, früh erwachsen zu sein / Hannelore Schmidt -- Überstandene Jahre / Wilhelm und Willfriede Berkhan -- Zur Kritik wurden wir nicht erzogen / Ursula Philipp -- Alltägliche Jugend / Dietrich Strothmann -- Kinderszenen im Kriege / Ruth Loah -- Politischer Rückblick auf eine unpolitische Jugend / Helmut Schmidt.
Globalisierung
Seit Ende der 80er Jahre erleben wir Entwicklungen, die unsere Vorstellungen von dem, was ist und sein kann, gründlich auf den Kopf gestellt haben. Die Um wälzungen in Osteuropa, die deutsche Wiedervereinigung, aber auch der europäi sche Binnenmarkt und das Zusammenwachsen Europas haben unsere Betrachtung der Welt gründlich verändert. Wir sind Zeugen eines weltweiten Wandels von der alten Konfrontation zu einer multipolaren und interdependenten Welt. Auf wirt schaftlicher Ebene gehen die weltweiten Veränderungen mit einer Globalisierung der Märkte und Unternehmen einher. Auch die inzwischen weltweite Bedrohung unserer Umwelt ist ein Problem, das wir nur noch in enger globaler Zusammenar beit in den Griff bekommen können. Je eher wir unseren Blick über den Tellerrand unserer nationalen Probleme hin aus auf die Probleme der globalen Zusammenhänge richten, von denen wir längst abhängig sind, desto eher werden wir in der Lage sein, die vielfaltigen Herausfor derungen der Zukunft zu meistem. Notwendig sind eigenständige, kreative Ant worten auf die Globalisierung und den fortschreitenden Wandel in Politik, Wirt schaft und Gesellschaft. Daß dies nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist, wissen alle, die sich mit dem Phänomen der Globalisierung beschäftigen. Zu komplex sind die vielfaltigen Chancen und Risiken, die sich aus der weltweiten Angleichung der Lebensverhältnisse ergeben. Ich freue mich daher, daß der Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur sowohl mit seinem Symposium als auch erneut mit dem vorliegenden Band die Möglichkeiten, aber auch die Probleme des globalen Zeitalters aufgreift.
The Soviet Union, challenges and responses as seen from the European point of view
Men and powers
"Helmut Heinrich Waldemar Schmidt (German pronunciation: [hlmt mt]; born 23 December 1918) is a German Social Democratic politician who served as Chancellor of West Germany from 1974 to 1982. Prior to becoming Chancellor, he had served as Minister of Defence (1969?72). As Minister of Finance (1972 to 1974), he gained credit for financial policies that consolidated the Wirtschaftswunder (economic miracle), giving Germany the most stable currency and economic position in the world. He had also served briefly as Minister of Economics and as acting Foreign Minister. As Chancellor, he focused on international affairs, seeking "political unification of Europe in partnership with the United States". He was an energetic diplomat who sought European co-operation and international economic co-ordination. He was re-elected chancellor in 1980, but his coalition fell apart in 1982 with the switch by his coalition allies, the Free Democratic Party. He retired from Parliament in 1983, after clashing with the SPD's left wing, who opposed him on defence and economic issues. In 1986 he was a leading proponent of European monetary union and a European central bank. He is now fully retired. On the 9th of April 2010 he became the oldest surviving German Chancellor in history, when he exceeded the lifespan of Konrad Adenauer, who died in 1967, having lived for 91 years and 15 weeks. He received the prestigious Hanns Martin Schleyer Prize in 2013."--Wikipedia.
Zug um Zug
Obwohl fast dreißig Jahre zwischen Helmut Schmidt und Peer Steinbrück liegen, werden die beiden oft in einem Atemzug genannt - Elder Statesman und moralische Instanz der eine, spätestens seit der Finanzkrise Garant für politische Geradlinigkeit der andere: Hier tauschen sich zwei überzeugte Sozialdemokraten aus, die vieles von dem, was ihre Partei an Beschlüssen in die Welt setzt, nicht gutheißen können. Ob sie über die Risse im Fundament unseres Sozialstaates reden oder über die Ignoranz mancher Funktionseliten, ob sie die Verschiebung der globalen ökonomischen Gewichte diskutieren oder die verheerenden Auswüchse des weltweiten Raubtierkapitalismus: Immer wieder kehrt das Gespräch zu der Ausgangsfrage zurück, wie das Primat des Politischen auch in Zukunft gewahrt und die wachsende Kluft zwischen Regierten und Regierenden geschlossen werden kann.
