Hanna Johansen
Personal Information
Description
Hanna Johansen wurde 1939 in Bremen geboren. Sie studierte in Marburg und Göttingen Germanistik. Es folgte ein längerer Aufenthalt in den USA. Hanna Johansen übersetzte mehrere Bücher aus dem Amerikanischen und schrieb Romane und Erzählungen für Erwachsene. Für Kinder begann sie - unter dem Namen Hanna Muschg - erst zu schreiben, als sie für ihre eigenen Kinder keine passende Geschichte fand. Ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Illustratorin Käthi Bend wurde unter anderem mit dem Schweizer Jugendbuchpreis ausgezeichnet.
Books
Der Füsch
Dieses Jahr wünscht Dodo sich "fast nichts" zum Geburtstag, nur einen Füsch. Glücklicherweise wird dieser Wunschtraum wahr, samt Aquarium und schönen Wasserpflanzen. Aber ein Füsch ist mehr als ein Fisch. Ein Füsch kann sprechen, ändert seine Farbe nach Belieben, ist nie müde und braucht keinen Schlaf. Da können die Eltern noch so oft ins Zimmer kommen und Dodo ins Bett schicken. Das Mädchen zeigt dem Füsch ihre Welt und ihre Spiele. Im Gegenzug zeigt ihr der Füsch, wie toll das Leben unter Wasser ist. In diesem zauberhaften Bilderbuch werden auch ungewöhnliche Kinderwünsche wahr – mit Fantasie.
Omps
Es klingt vielleicht komisch, aber mit einem Dinosaurier in der Wohnung lässt es sich aushalten. Erst wenn man einen blauen Hasen dazunimmt, wird es kompliziert. Weil Dinosaurier und blaue Hasen sich nicht leiden können. Und weil sie sich, statt einander in Ruhe zu lassen, ständig zoffen. Was das betrifft, könnten sie fast Geschwister sein ... Eine Katastrophe jagt die nächste - zur Freude der Leser, die köstlich unterhalten werden.
Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte
»Ich lerne Klavier spielen.« Mit diesem Satz beginnen am 22. September die Aufzeichnungen, in denen die Ich-Erzählerin in Hanna Johansens neuem Buch Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte während dreier Monate dieses Vorhaben protokolliert, das sie weit in die Kindheit in Norddeutschland führt und wieder zurück in die Gegenwart, zur Gartenarbeit im Herbst, zum Wechsel von Beständigkeit und Verlust von Fähigkeiten und Kräften, zur Frage nach dem Zuhause. Wie lernte das Kind, das sie einmal war, die wichtigen Dinge für das Leben? Wie verändert sich das Lernen mit dem Älterwerden? Diese Fragen treiben die Schreiberin um. Sie ist hartnäckig und merkt: »Sobald eine Schwierigkeit einigermaßen überwunden ist, kommt die nächste.« Ausgezeichnet mit dem Schweizer Literaturpreis 2015.
Halbe Tage, ganze Jahre
Ob sie die Geschichte vom Frauenmörder Blaubart auf verblüffende Weise neu erzählt oder ein ironisches Panoptikum von Versuchen in puncto Liebe vorführt: Hanna Johansen beschreibt Frauen und Männer, die oft nur einen Schritt vom »Normalen« abweichen - und wirft damit einen Blick auf den doppelten Boden unserer alltäglichen Wirklichkeit.
Trocadero
Eine unsichtbare Delegation, eine Schar Kellner und eine Hausfrau, die mit zwei Fischen ein Festmahl bereiten soll und die auf der Suche nach weiteren Zutaten in immer neue unbekannte Räume gerät, bilden den kuriosen Personenkreis dieser Geschichte, in der die Beobachtungen, Einsichten und Ideen der Hausfrau ihre Erfahrungen mit der Männerwelt offenbaren.
Sei doch mal still
Ist die Stille wirklich still? Wenn man die Ohren ganz weit aufsperrt und horcht, kann man die Fliege am Fenster hören, die Regentropfen und sogar die kleinen Vögel im Nest. Kann man nicht auch den Regenbogen hören und den Baum an der Straße? Zwei Kinder gehen auf Entdeckungsreise und zeigen sich die Welt der Geräusche.
Zurück nach Oraibi
Alltag in einem Dorf der Hopi-Indianer um die Jahrhundertwende: Das Leben der Menschen ist beherrscht von Traditionen. Sie wollen im Einklang mit der Natur leben, doch ihre Bräuche werden brüchig. Die weißen Einwanderer bedrohen ihren Lebensrhythmus, ständige Dürren führen zu Not und Hunger. Poligaysi, das Hopi-Mädchen, wächst im Dorf Oraibi auf, aber sie möchte heraus aus der Enge. Sie besucht die Schule der Weißen und lernt dort deren Fertigkeiten, deren Gewohnheiten. Als sie nach vier Jahren in ihr Dorf zurückkehrt, sieht sie ihr Volk mit neuen Augen. Sie ist nicht mehr das Hopi- Mädchen, das sich in der Gemeinschaft ihres Volkes geborgen wußte, aber sie gehört auch nicht in die neue Welt der Weißen...
Bruder Bär und Schwester Bär
Zwei kleine Bärenkinder wachsen in einer Höhle unter der Obhut ihrer Mutter auf, lernen den Wald und den Teich kennen, klettern auf Bäume und fangen ihren ersten Fisch. Der Sommer vergeht, auch der Winter. Im nächsten Frühjahr sind die zwei Bären erwachsen geworden. Eigentlich brauchen sie ihre Mutter nicht mehr...
Der schwarze Schirm
Claire ist auf der Suche nach ihrer Tochter, die sie vor Jahren zur Adoption freigegeben hat. Doch die Reise war vergeblich, der Zug verlässt den Bahnhof. Da steht plötzlich eine Frau in die Tür und schaut in den Wagen. Ihr Mantel ist zu groß, sie ist jung, hat aber nichts Jugendliches an sich. "Wie heißt du", fragt sie, und damit hat der Zufall eine Geschichte begonnen, die immer tiefer in die Vergangenheit und in die Einsamkeit der Frauen führt.
Ein Mann vor der Tür
Eine Frau und ein Mann lernen sich kennen, eine Liebesaffäre beginnt. Doch eines Tages bleiben die Anrufe und Besuche des Mannes aus. Die Frau fängt an, ihren Tagesablauf umzustellen, falls er sich doch wieder meldet. Sie denkt sich tausend plausible Gründe aus, weshalb er im Moment verhindert sein könnte. Aber was nützt das schon, wenn man verliebt ist - Ein Roman »über die atemlose Süßigkeit des Beginns einer Liebe und über die lähmende Bitterkeit des Verlassenwerdens«.
Die stehende Uhr
Eine Frau sitzt in einem fahrenden Zug, auf einer Reise ohne erkennbares Ziel, auf die sie keinen Einfluß hat. Trotzdem versucht sie, so klar wie möglich ihre Position in diesem unheimlichen Spiel abzustecken - ein bewegendes Dokument der Depersonalisation.
7 x 7 Siebenschläfergeschichten
Siebenschläfer können sehr genau bis sieben zählen. Weiter zählen sie nicht. Dann fangen sie lieber von vorne an. Sie haben sieben Freunde und machen einen Winterschlaf, sieben lange Monate. Und wenn sie Hunger haben, essen sie sieben Pommes frites oder gleich sieben Tüten davon. Das geht auch. Hanna Johansen hat eine poetische Sammlung kleiner, phantasievoller Kindergeschichten geschrieben, die sich für Erstleser genauso eignen wie zum Vorlesen. Käthi Bhend hat dem Klassiker mit pfiffigem Strich ein neues Gesicht gegeben.
Über den Wunsch, sich wohlzufühlen
Von der Liebe ist hier die Rede und besonders von ihren Schwierigkeiten, wenn sie sich aus den Verhältnissen zurückzieht. Voller Witz und Lakonie offenbart Hanna Johansen dem Leser am Rande des Abgrunds überraschende und gelegentlich unheimliche Perspektiven; unter der Oberfläche, die hier so perfekt und überzeugend geschildert wird, gärt ein anderes Leben.
Lena
A biography describing the professional career and personal life of the black singer who began her career at the Cotton Club.
Felis, Felis
Eine liebenswürdige Katergeschichte. Die bekannte Schweizer Autorin schildert ein Jahr im Leben des jungen Katers Felis: seine Erlebnisse beim Tierarzt, die Begegnungen mit Maus, Hund oder Katze und viele andere Begebenheiten. Eine amüsante Erzählung mit interessanter, präziser Tierbeobachtung.
Kurnovelle
Eva läßt zum ersten Mal ihre Familie allein und fährt zur Kur. Sie entdeckt, was sie wirklich von Adam, ihrem Mann, erwartet. Eine anspielungsreiche Erzählung über die Vertreibung aus dem ganz normalen Paradies.
Die Hexe zieht den Schlafsack enger
Ein außergewöhnliches Buch. Wer sich darauf einlässt, tritt eine Entdeckungsreise durch bestechend schöne, verspielte Zeichnungen mit einer Fülle von Details an und begegnet einem witzig-poetischen Text über ein kleines Mädchen, das in der Großstadt aufwächst, den Wechsel der Jahreszeiten und der eigenen Launen erlebt - alles in einer zauberhaft kindlichen Wahrnehmungsweise.
Dinosaurier gibt es nicht
Dinosaurier gibt es eigentlich gar nicht mehr. Klar. Doch das stört den Compsognathus, der eines Tages aus einem übrig gebliebenen Osterei auf Zawinuls Fensterbank schlüpft, herzlich wenig. Von dieser Stunde an ändert sich Zawinuls Leben radikal. Mit dem penetrant neugierigen, ewig hungrigen Compsognathus an seiner Seite, entdeckt Zawinul die Welt aus Dinosaurierperspektive.
Die Ente und die Eule
Eine Geschichte von der Ente und der Eule, die sich immer streiten, weil sie so verschieden sind: Eine kluge Fabel von Toleranz, die mit ihrer gelungenen Komposition von Text und Bild durch die Presse ging und mit dem Schweizer Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde. Käthi Bhends Zeichnungen sind meisterhaft, sie lassen Tiere und Natur lebendig werden. Man verliert sich in ihnen, sucht und entdeckt - und beginnt vielleicht, eine eigene Geschichte zu spinnen ...
Vom Hühnchen, das goldene Eier legen wollte
Auf einer Hühnerfarm leben dreitausenddreihundertdreiunddreißig Hühner. Fast jeden Tag legen sie ein Ei. Nur Hühnchen nicht, es ist noch zu klein. Wenn es groß ist, will es goldene Eier legen. Doch zuerst will Hühnchen singen lernen. "Hahahaha", lachen die großen Hühner. In einer Ecke des Stalls scharrt Hühnchen ein Loch, bis es groß genug zum Durchschlüpfen ist. Draußen ist alles anders ... Ein Buch, das Kindern Mut macht, die eigenen Fähigkeiten zu erproben, statt auf diejenigen zu hören, die schon immer alles besser wussten. Käthi Bhend hat es mit Witz, unerschöpflicher Fantasie und viel Liebe zum Detail gestaltet.
