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Egon Erwin Kisch

Personal Information

Born April 29, 1885
Died March 31, 1948 (62 years old)
Prague, Czechoslovakia
Also known as: Egon Kisch, Egon Ervín Kisch
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Description

Austrian and Czechoslovak writer and journalist, who wrote in German

Books

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Egon Erwin Kisch, the raging reporter

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Egon Erwin Kisch (1885-1948) is widely regarded as one of the most outstanding journalists of the twentieth century. He is also credited with virtually defining reportage as a form of literary art in which accuracy of observation and fidelity to facts combine with creative narrative. Born in Prague under the Austro-Hungarian Empire, Kisch began his career as a crime reporter for local newspapers. He saw combat in Serbia as a soldier in the Austro-Hungarian Army in World War I, led an abortive left-wing coup d'etat in Vienna in 1918, and became famous in the German-speaking world as der rasende Reporter (the raging reporter) when he exposed the attempted cover-up of a case of treason in high places that rocked the Habsburg Empire on the eve of World War I. He visited North Africa, the Soviet Union, Central Asia, Australia, China, and the United States, where he traveled from one coast to the other as an ordinary seaman, made friends with Charlie Chaplin and Upton Sinclair, and commented with wit and irony on American life.

Paradies Amerika/Landung in Australien

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1928 reiste Egon Erwin Kisch durch die Vereinigten Staaten. Sein Buch „Paradies Amerika“, das ein Jahr später erschien, wurde von Hundertausenden verschlungen – bis zum Januar 1933 erlebte es mehr als dreißig Auflagen. In 41 farbigen Kapiteln untersucht Kisch Geschichte und Gegenwart der USA, schildert er das Alltägliche und Absonderliche, das Imponierende wie das Erschreckende und Groteske, die Wirklichkeit hinter der Illusion. Er besucht die legendären lnstitutionen, die zum Begriff „Amerika“ gehören: die Fordwerke in Detroit und die Filmstadt Hollywood, die Schlachthäuser von Chicago und das Zuchthaus Sing Sing, Wall Street und das Weiße Haus in Washington. Er erzählt von Filmdiven und Goldgräbern, Multimillionären und Arbeitslosen, Gangstern und Präsidenten. Das ganze reiche, bunte, vielfältige Panorama eines großen Landes ist in diesem klassischen Zeitdokument festgehalten. 1934 wurde Kisch vom Weltkomitee gegen Krieg und Faschismus zum Antikriegskongreß nach Melbourne delegiert. Trotz des Landeverbots der Regierung betrat er den Boden des australischen Kontinents – wenn auch humpelnd an zwei Krücken. Keine behördlichen Schikanen vermochten ihn daran zu hindern, seinen Auftrag als Delegierter zu erfüllen, kein gebrochenes Bein konnte ihn davon abhalten, als „Rasender Reporter” die Geheimnisse des fünften Erdteils aufzuspüren. Über sie berichter er mit Sachlichkeit und Leidenschaft, Witz und Dialektik in seinem Buch „Landung in Australien“, dem Muster einer literarischen Reportage.