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La Peste

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~5h 17min
READING TIME
German
LANGUAGE
2
READERS
Published 1948 Büchergilde Gutenberg
ISBN
3499100150, 9783499100154
Editions
Hardcover
Paperback
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About Author

Albert Camus

Albert Camus was a French Algerian author, philosopher, and journalist who was awarded the Nobel Prize for Literature in 1957. He was a key philosopher of the 20th-century and his most famous work is the novel L'Étranger (The Stranger). In 1949, Camus founded the Group for International Liaisons within the Revolutionary Union Movement, which was a group opposed to some tendencies of the surrealistic movement of André Breton. Camus was the second-youngest recipient of the Nobel Prize for Literature - after Rudyard Kipling - when he became the first African-born writer to receive the award. He is the shortest-lived of any literature laureate to date, having died in an automobile accident just over two years after receiving the award. He is often cited as a proponent of existentialism, the philosophy that he was associated with during his own lifetime, but Camus himself rejected this particular label. In an interview in 1945, Camus rejected any ideological associations: "No, I am not an existentialist. Sartre and I are always surprised to see our names linked…"

Description

Camus schildert den Verlauf der Pestseuche in der Stadt Oran an der algerischen Küste aus Sicht der Hauptfigur Dr. Bernard Rieux, der sich jedoch erst am Ende des Romans als „Verfasser der Chronik“ zu erkennen gibt. Die Geschichte beginnt im Jahre „194…“. Einige tote Ratten und ein paar harmlose Fälle einer unbekannten Krankheit sind die Anfänge einer schrecklichen Pestepidemie, was jedoch die Verwaltung nicht wahrhaben will; es wird zuerst lange über die passende Terminologie gestritten, bis man zu dem Schluss kommt, dass etwas gegen die Krankheit unternommen werden muss, bevor sie die halbe Stadt tötet und sie sich wirklich als die Pest herausstellt, welche die ganze Stadt in den Ausnahmezustand bringt, sie von der Außenwelt abschottet und mehrere tausend Todesopfer fordert. Die Pest bedroht das menschliche Dasein der Bevölkerung und wird somit zu ihrem gemeinsamen Gegner. Jeder nimmt diesen schier ausweglosen Kampf gegen den Schwarzen Tod auf seine Weise auf. Rieux kämpft als Arzt gleich dem Sisyphos gegen die Krankheit an und gerät unter anderem mit dem Pater Paneloux, welcher die Pest als Strafe Gottes zur Züchtigung des Menschen deutet, in einen Disput. Paneloux erkrankt später auch selbst an der Pest, verweigert jedoch jegliche medizinische Hilfe, um ganz auf Gottes Willen zu vertrauen, schlussendlich stirbt er an der Pest. Der Journalist Rambert möchte eigentlich aus der Stadt ausreisen, um zu seiner Geliebten zurückzukehren, aber das ist ihm aufgrund der Maßnahmen unmöglich, weshalb er sich an Schmuggler wendet, die ihm helfen sollen, aus der Stadt zu flüchten. Rieux bittet ihn um Unterstützung beim Kampf gegen die Pest, zunächst verweigert Rambert diese, doch es gelingt Rieux' Freund und Mitstreiter Tarrou, ihn zu überzeugen. Als es Rambert ermöglicht wird, die Stadt zu verlassen, weigert er sich, weil er sich sonst sein ganzes Leben lang schämen würde und somit nicht mehr glücklich sein könnte. Die Pest endet, und während sie schon beginnt auszuklingen, erkrankt Tarrou selbst an ihr und stirbt.

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