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Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik

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440 pages
~7h 20min to read
Published 1988 Konemann 1 views
ISBN
3829004915, 9783829004916
Editions
Hardcover
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Description

Diese Bilddokumentation ist das Lebenswerk des Autors. Er hat sie, aut der Suche nach der Geschichte seines Volkes, bei aller Realistik des Bildberichterstatters voller Anteilnahme geschrieben. Es handelt sich auch um seine Geschichte. Nachum Tim Gidal erzählt in Bildern vor Judentum und von den deutschen Juden. Er selbst war ein Jude aus dem München Karl Valentins, dem er freundschaftlich verbunden war und dessen Dialekt ersprach. Ein Jude, dessen Vorfahren aus Litauen stammten und der seine ostjüdische Herkunft nie verleugnet hat. Früh schloß sich der junge Gidal der zionistischen Jugendbewegung an. München und die oberbayerische Landschaft, deutsche und jiddische Volkslieder, Dichter wie Jizchak Leib Perez und Stefan George, die Religionsphilosophen Martin Buber und Gershom Scholem haben ihn geformt. So ist diese Bilddokumentation über Leben und Alltag der deutschen Juden zugleich auch die Wiederbegegnung mit einem Deutschland, das — wie das deutsche Judentum — in der Hitlerzeit unterging. Gidal zeigt Bilder einer vergessenen deutsch-jüdischen Vergangenheit: von den Anfängen jüdischen Lebens in Deutschland, der Blüte jüdischer Kultur im Mittelalter, allen Verfolgungen zum Trotz; von Armen und Reichen; von immer wieder aufbrechender messianischer Hoffnung; von Festen und Feiern; vom Ringen um die bürgerliche Gleichstellung; vom Beitrag der Juden zur deutschen Kultur, Nur schwer läßt sich trotz aller Eigenheiten Deutsches und Jüdisches trennen. Wie sehr haben diese Menschen ihre deutsche Heimat geliebt, viele von ihnen haben für dieses Land Leib und Leben eingesetzt – gerade auch Juden aus Osteuropa, die ihre althergebrachte mittelhochdeutsche Sprache im Jiddischen bewahrt hatten, und für die Deutschland das Land Kants, Schillers und Goethes war. Und das, obwohl sie immer wieder direkt oder indirekt wegen ihres Judeseins Kränkungen und Demütigungen erfahren mußten, selbst in den Zeiten bürgerlicher Gleichberechtigung.

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